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Familienpolitik dient im Wesentlichen zur Zukunftssicherung einer Gesellschaft. Auf Basis eines indikatorengestützten Benchmarkings von 19 europäischen Staaten wird untersucht, mit welcher Intensität verschiedene Instrumente eingesetzt werden und wie gut die Staaten damit familienpolitische Ziele erreichen. Die Verknüpfung der Ergebnisse führt zu einer statistischen Wirkungsanalyse: Die vorliegende Studie erlaubt erste Rückschlüsse darauf, welche Stärken und Schwächen das jeweilige Land – im Vergleich zu den anderen – in einzelnen Aktionsfeldern aufweist. Muster sowie Stärken-/Schwächen-Profile werden sichtbar. Ein Dynamikranking veranschaulicht zudem, inwiefern die Familienpolitik der einzelnen Länder im Laufe der Zeit besser oder schlechter geworden ist.

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Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Mehrkindfamilien in Deutschland
Gutachten, 7. September 2017

Christina Anger / Wido Geis / Axel Plünnecke Die volkswirtschaftliche Bedeutung der MehrkindfamilienArrow

Der demografische Wandel stellt Wirtschaft, Gesellschaft und Politik in Deutschland vor immer größere Herausforderungen. Dabei ist eine Hauptursache, dass die Geburtenziffer in Deutschland seit Mitte der 1970er Jahre bei weniger als 1,5 Kindern je Frau liegt, wohingegen rund 2,1 Kinder nötig wären, um die Bevölkerungszahl konstant zu halten. mehr

6. September 2017

Wido Geis Veränderte Familienverhältnisse Arrow

Immer mehr Kinder in Deutschland wachsen nicht mit beiden Elternteilen auf. Rund 26 Prozent der zwischen 1996 und 1998 Geborenen wurden in den ersten 15 Lebensjahren zumindest zeitweise von einem Elternteil allein erzogen. Jeder Zehnte hat einen Teil seiner Kindheit in Stief- und Patchworkfamilien verbracht. Einflussfaktoren sind unter anderem der Wohnort, Nationalität und Bildungsgrad der Eltern. mehr auf iwd.de