Willkommenskultur Image

Durch den demografischen Wandel kommt in es Deutschland schon heute zu Fachkräfteengpässen und zu Problemen im umlagefinanzierten Sozialversicherungssystem. Die zentrale Säule der Demografiestrategie der Bundesregierung aus dem Jahr 2013 ist Zuwanderung als Maßnahme zur Fachkräftesicherung. Allerdings muss Deutschland für potenzielle Zuwanderer attraktiver werden, um langfristig genügend ausländische Fachkräfte für einen Zuzug zu gewinnen. Hierzu reicht es nicht aus, den rechtlichen Rahmen weiter zu liberalisieren. Vielmehr muss hierzulande eine Willkommenskultur etabliert werden. Dabei sind Behörden, Unternehmen und die Gesellschaft gleichermaßen gefragt. Die mit Zuwanderung befassten Behörden sollten serviceorientiert auf ihre Kunden zugehen und diesen bei Bedarf eine intensive Beratung anbieten. Unternehmen sollten ausländische Mitarbeiter bei den ersten Schritten in Deutschland unterstützen und im Arbeitsalltag deren kulturelle Besonderheiten beachten. Die Gesellschaft sollte offen für Menschen aus dem Ausland sein und diese schnell in ihre sozialen Netzwerke integrieren.

Ansprechpartner

"Wir sehen erste Erfolge bei der Integration in den Arbeitsmarkt"
Interview, 24. März 2017

Dirk Werner im Südkurier „Wir sehen erste Erfolge bei der Integration in den Arbeitsmarkt”Arrow

Zwei Drittel der Unternehmen, die in der Vergangenheit bereits Flüchtlinge beschäftigt haben, wollen das auch in diesem Jahr wieder tun. Von den Unternehmen, die bislang keine Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht haben, will sich immerhin jedes vierte der Zielgruppe Flüchtlinge öffnen, erklärt IW-Ökonom Dirk Werner im Interview mit dem Südkurier. mehr

23. März 2017

Doppelinterview „Der Papierkram ist für die Unternehmen eine Zumutung“Arrow

Mithilfe von 150 Willkommenslotsen unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium kleine und mittlere Unternehmen in allen praktischen Fragen der Flüchtlingsintegration. Birgit Barfuß ist eine dieser Lotsinnen. Auf ihren Job vorbereitet hat sie das KOFA-Team des IW Köln, zu dem Sarah Pierenkemper gehört. Im iwd-Interview berichten die beiden, welche organisatorischen und kulturellen Hürden bei der Vermittlung von Flüchtlingen zu überwinden sind. mehr auf iwd.de

Flüchtlingsintegration
IW-Pressemitteilung, 20. März 2017

Flüchtlingsintegration Unternehmen sind stark engagiertArrow

Für die Integration der Flüchtlinge ist es besonders wichtig, dass sie einen Job finden. Dabei kommt den Unternehmen eine entscheidende Rolle zu. Viele Firmen haben bereits Flüchtlinge eingestellt, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik kann Förderangebote noch zielgerichteter einsetzen, um das Engagement von Unternehmen zu stärken. mehr