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Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist bislang eine der Grundlagen der Energiewende. Durch das EEG wurde die Produktion von Strom aus regenerativen Quellen erheblich gesteigert. Allerdings ging dies mit einem rasanten Anstieg der Subventionen für erneuerbare Energien einher. Eine Alternative zum deutschen Einspeisetarif wäre ein Quotensystem, mit dem verschiedene andere europäische Länder bereits Erfahrungen sammeln konnten. Mit solch einem System ließe sich der Wettbewerb zwischen den einzelnen Technologien alternativer Stromerzeugung stärken. Kritisch an der bisherigen Förderung ist aber auch die mit dem EEG verbundene Verteilungswirkung zu sehen. Diese belastet einkommensschwache Haushalte stark. Eine andere Finanzierungsform könnte unerwünschte Verteilungswirkungen verringern. Die jüngste Novelle des EEG stellt keine grundlegende Reform der Förderung dar. Auch wenn es deutliche Verbesserungen gibt, fehlt weiterhin ein realistischer, verlässlicher und klar definierter Ausstiegspfad aus der Subventionierung.

Ansprechpartner

IW-Kurzbericht, 12. Oktober 2017

Thilo Schaefer EEG-Umlage: Verursacherprinzip geht anders!Arrow

Die EEG-Umlage wird die Stromverbraucher im kommenden Jahr weiterhin stark belasten. Die zukünftige Bundesregierung muss sich in der kommenden Legislaturperiode der Finanzierung des Ausbaus der erneuerbaren Energien annehmen. mehr

Wohngeld
IW-Nachricht, 5. Oktober 2017

Ralph Henger / Judith Niehues Das Wohngeld muss zukunftsfest werden Arrow

Nach der Erhöhung des Wohngeldes ist die Zahl der Wohngeldempfänger zuletzt deutlich angestiegen. Das hat das Statistische Bundesamt heute berichtet. Die Reform im vergangenen Jahr war überfällig, reicht aber längst nicht aus. Das Wohngeld sollte weiter gestärkt werden. mehr

7. August 2017

Benjamin Tischler Seltene Erden: Auf der Suche nach AlternativenArrow

Für Branchen wie die Hersteller von Windkraftanlagen sind Seltene Erden ein wichtiger Rohstoff. Weltweit größter Produzent der begehrten Metalle ist China. Als das Land 2010 Exportquoten ankündigte, schossen die Preise kurzzeitig in astronomische Höhen. Im Rückblick betrachtet war diese Preis-Rallye ein wichtiger Weckruf. mehr auf iwd.de