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Die Energiewende stellt eine grundlegende Veränderung der Struktur der Stromversorgung in Deutschland dar. Dies ist bereits heute und mehr noch in den kommenden Jahren mit steigenden Strompreisen verbunden. Für die Industrie bedeutet das eine Kostenbelastung, die durch bestimmte Ausnahmen für die stark betroffenen energieintensiven Industrien abgemildert wird. Dennoch sind die großen Stromverbraucher einer Bedrohungssituation ausgesetzt – zumindest dann, wenn die bestehenden Ausnahmetatbestände infrage gestellt werden. Die Energiewende hat aber nicht nur Auswirkungen auf die energieintensiven Unternehmen. Weite Teile der Industrie sind eng mit diesen Unternehmen verbunden. Gerade der enge Verbund, der sich vor allem bei der gemeinsamen Entwicklung von Innovationen auszahlt, ist ein Wettbewerbsvorteil der deutschen Industrie. Ein Abwandern energieintensiver Unternehmen würde also auch andere Bereiche der deutschen Industrie in ihrer Wettbewerbsfähigkeit schwächen. Diesen Risiken stehen neue Marktchancen gegenüber, die sich durch die Energiewende ergeben. Solche Chancen sieht die Industrie insbesondere bei den erneuerbaren Energien und den Techniken zur Verbesserung der Energieeffizienz.

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Anstieg der Metallpreise gewinnt an Dynamik
Gastbeitrag, 8. September 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Anstieg der Metallpreise gewinnt an DynamikArrow

Der starke Euro dämpft den Preisanstieg der Metallimporte im Euroraum, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

30. August 2017

Thomas Puls E-Autos made in Germany: Im Ausland gefragter als zu HauseArrow

Hat die deutsche Autoindustrie das Elektroauto verpennt? Die Absatzzahlen des vergangenen Jahres sprechen eine klare Sprache: Zwar sind E-Autos in Deutschland noch immer Ladenhüter, auf dem Weltmarkt mischen die deutschen Hersteller jedoch kräftig mit und erreichen einen fast so hohen Marktanteil wie bei den konventionellen Pkws. mehr auf iwd.de

Gastbeitrag, 29. August 2017

Hubertus Bardt auf Focus Online Über Innovationen entscheidet nicht der Staat, sondern der KundeArrow

Seit einiger Zeit ist wieder verstärkt das Loblied auf staatliche festgelegte Innovationen zu hören. Sogar der Wirtschaftsweise Peter Bofinger fordert mehr Zentralismus. Doch das ist ein Irrweg, schreibt IW-Wissenschaftsleiter Hubertus Bardt in einem Gastbeitrag auf Focus Online. mehr