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Die Energiewende stellt eine grundlegende Veränderung der Struktur der Stromversorgung in Deutschland dar. Dies ist bereits heute und mehr noch in den kommenden Jahren mit steigenden Strompreisen verbunden. Für die Industrie bedeutet das eine Kostenbelastung, die durch bestimmte Ausnahmen für die stark betroffenen energieintensiven Industrien abgemildert wird. Dennoch sind die großen Stromverbraucher einer Bedrohungssituation ausgesetzt – zumindest dann, wenn die bestehenden Ausnahmetatbestände infrage gestellt werden. Die Energiewende hat aber nicht nur Auswirkungen auf die energieintensiven Unternehmen. Weite Teile der Industrie sind eng mit diesen Unternehmen verbunden. Gerade der enge Verbund, der sich vor allem bei der gemeinsamen Entwicklung von Innovationen auszahlt, ist ein Wettbewerbsvorteil der deutschen Industrie. Ein Abwandern energieintensiver Unternehmen würde also auch andere Bereiche der deutschen Industrie in ihrer Wettbewerbsfähigkeit schwächen. Diesen Risiken stehen neue Marktchancen gegenüber, die sich durch die Energiewende ergeben. Solche Chancen sieht die Industrie insbesondere bei den erneuerbaren Energien und den Techniken zur Verbesserung der Energieeffizienz.

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Gastbeitrag, 12. Oktober 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Auf die Metallverarbeiter kommen höhere Preise zuArrow

Für die metallverarbeitende Industrie in Deutschland war der vergangene Monat ein vergleichsweise ruhiger – wenn man es von der Beschaffungsseite her betrachtet. Denn die durchschnittlichen Metallpreise haben sich im September praktisch nicht verändert, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsenzeitung mehr

6. Oktober 2017

Berit Schmiedendorf Anuga: Hot Beverages und BlumenkohlArrow

Allein die deutschen Nahrungsmittelhersteller bringen jedes Jahr rund 40.000 neue Produkte auf den Markt. Was es weltweit zu essen und zu trinken gibt, zeigt ab Samstag die Kölner Ernährungsmesse Anuga. mehr auf iwd.de

Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt: Wechseln ist aufwendig
Interview, 29. September 2017

Holger Schäfer in der Süddeutschen Zeitung Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt: Wechseln ist aufwendigArrow

Wo Lücken gefüllt werden müssen, ist die Fluktuation hoch, sagt IW-Arbeitsmarktökonom Holger Schäfer im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. In Branchen dagegen, die ein hohes Qualifikationsniveau erfordern, ist sie geringer. mehr