Marktwirtschaftliche Stromerzeugung und Ernergiewende Image

Die Energiewende muss effizienter werden – darüber ist man sich in Deutschland einig. Der permanente Anstieg der Umlage für erneuerbare Energien überfordert die Stromkunden. So stieg die Abgabe am 1. Januar 2014 von 5,28 auf 6,24 Cent – im Jahr 2010 waren es nur 2,05 Cent je Kilowattstunde. Die Bundesregierung will mit einer Revision des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) den weiteren Anstieg dieser Kosten begrenzen. Allerdings hat das Eckpunktepapier der Bundesregierung einige Tücken. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat daher ein Konzept vorgelegt, mit dem der Wettbewerb zwischen fossilen und erneuerbaren Energieträgern gestärkt werden kann. Denn nur so lassen sich Innovationen und Effizienzfortschritte erreichen. In der vorliegenden Position wird das Modell eines integrierten Optionsmarkts vorgestellt. Bislang werden an der Strombörse Strommengen sowohl kurzfristig als auch langfristig gehandelt. Auch Optionen – also die Möglichkeit, Strom zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem bestimmten Preis abzurufen – können erworben werden. Bisher wird die sichere Verfügbarkeit mit dem Kauf des Stroms mitgeliefert. In Zukunft könnten sich Kunden Versorgungssicherheit kaufen – die Anbieter hätten dadurch eine Finanzierungsquelle für ihre Kraftwerke.

Ansprechpartner

Wettbewerbsrecht 2.0
IW-Nachricht, 9. März 2017

Wettbewerbsrecht 2.0 Nicht gut genugArrow

Die Bundesregierung möchte den Wettbewerb in der digitalisierten Wirtschaft schützen und ändert auch aus diesem Grund das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Die Novelle überzeugt nicht in allen Punkten. mehr

Wettbewerbsrecht 2.0
IW-Kurzbericht, 8. März 2017

Christian Rusche Wettbewerbsrecht 2.0Arrow

Mit der bevorstehenden 9. Novellierung steht dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in mehreren Bereichen eine umfassende Umgestaltung bevor. Vor allem ist sie jedoch ein Versuch, das Wettbewerbsrecht für die Herausforderungen der Digitalisierung zu ertüchtigen. Grundsätzlich ist eine Anpassung an die neuen Entwicklungen zu begrüßen – allerdings weisen nicht alle Maßnahmen in die richtige Richtung. mehr

Wettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung
IW-Nachricht, 6. Januar 2017

Wettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung Regionale Vorherrschaft schadetArrow

In vielen Regionen Deutschlands dominieren einzelne Krankenkassen den Markt. Das sollte aber nicht zulasten der Versicherten gehen. Eine wichtige Rolle spielt deshalb der kassenindividuelle Zusatzbeitrag. Denn Preisunterschiede zwischen den einzelnen Kassen signalisieren, wann sich ein Wechsel lohnt. mehr