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Der Arbeitsmarkt in Deutschland sieht so gut aus wie lange nicht mehr. Seit 2005 sinken die Arbeitslosenzahlen beinahe kontinuierlich. Viele Jobs sind im Niedriglohnsektor entstanden – jedoch nicht zulasten der normal entlohnten Beschäftigten, betonen die IW-Arbeitsmarktexperten Holger Schäfer und Jörg Schmidt in der vorliegenden Analyse. Vielmehr bieten die zusätzlichen Stellen vor allem Geringqualifizierten eine Chance. Schäfer und Schmidt zeigen auch, dass eine Beschäftigung im Niedriglohnsektor entgegen landläufiger Meinung nicht gleichzeitig ein Armutsrisiko darstellt – meist sind die geringer entlohnten Jobs nur eine von mehreren Einkommensquellen im Haushalt. Nicht zuletzt gelingt es rund einem Viertel der Niedriglohnbezieher binnen eines Jahres, einen besser bezahlten Arbeitsplatz zu finden.

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Digitaler Wandel: Keine Ausweitung flexibler Beschäftigungsformen
IW-Kurzbericht, 7. September 2017

Oliver Stettes Digitaler Wandel: Keine Ausweitung flexibler Beschäftigungsformen Arrow

Ein spürbarer Wachstumsimpuls der Digitalisierung auf die Verbreitung flexibler Beschäftigungsformen ist nicht zu erwarten. Arbeiten in einem Umfeld 4.0 ist sowohl in Deutschland als auch in der Europäischen Union insgesamt unabhängig davon, ob der eigene Arbeitsvertrag befristet ist oder mit einem Zeitarbeitsunternehmen geschlossen wurde. mehr

31. August 2017

Holger Schäfer Die Erfolgsgeschichte auf dem Arbeitsmarkt geht weiterArrow

Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt weiterhin keine Schwäche. Inzwischen geht es seit gut zehn Jahren fast ununterbrochen aufwärts: Die Zahl der Erwerbstätigen steigt und die Arbeitslosigkeit sinkt. Besonders stark zugelegt hat die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. mehr auf iwd.de