Mitverantwortung und Moral Image

In der heutigen Zeit nutzen immer mehr Menschen ein Smartphone und sind begeistert von den neuen Möglichkeiten. Wird allerdings in den Medien über die Bedingungen berichtet, unter denen das für die Handys notwendige Erz Coltan abgebaut wird, werden die beteiligten Unternehmen als unmoralisch bezeichnet. Dabei liegt in vielen Haushalten das alte Handy ungenutzt in der Schublade und wird nicht zum Recycling gegeben. So könnte das enthaltene Coltan weiterverwertet werden ohne noch mehr Erz abzubauen. Dies ist nicht das einzige Beispiel für eine gespaltene moralische Bewertung in der Gesellschaft. Allerdings stehen die Unternehmen zu Recht unter Beobachtung – dabei geht es hauptsächlich um Arbeitsbedingungen bei der Produktion, die ökologische Bilanz oder die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen. Gleichzeitig stehen die Unternehmen im internationalen Wettbewerb und damit entsteht ein enormer Spagat zwischen Gewinn und Moral. Die vorliegende IW-Position thematisiert die folgenden Fragen: Wie können Unternehmen den möglichen Konflikt zwischen Gewinn und Moral überwinden? Welche Lösungsansätze bietet die Unternehmensethik? Welche Strategien sind erfolgsversprechend und wie viel Mitverantwortung können Unternehmen sich leisten? Welche Ansprüche der Gesellschaft sind legitim? Lohnt sich nachhaltiges Wirtschaften für die Unternehmen, für die Shareholder und Geldanleger?

Ansprechpartner

Korruption als Fluchtursache
IW-Kurzbericht, 3. August 2017

Christina Heldman Korruption als FluchtursacheArrow

Kontinuierlich sucht die Politik nach Lösungen in der Flüchtlingskrise. Dabei wird es langfristig nicht ausreichen, sich ausschließlich auf die Versorgung und Integration der ankommenden Flüchtlinge zu konzentrieren. Vielmehr müssen alle Parteien die Ursachen verstehen und bekämpfen. Eine davon ist Korruption. mehr

„Freiheit heißt Selbstverantwortung”
Gastbeitrag, 21. März 2017

Michael Hüther in der Rheinischen Post „Freiheit heißt Selbstverantwortung”Arrow

Mit der „Rede zur Freiheit” hat die Friedrich-Naumann-Stiftung eine Podium geschaffen, dass es hochrangigen Rednern ermöglicht, ihre Interpretation dieses Wertes darzulegen. In diesem Jahr hielt IW-Direktor Michael Hüther seine „Rede zur Freiheit”. Die Rheinische Post hat nun Auszüge veröffentlicht. mehr

Rede zur Freiheit
Veranstaltung, 16. März 2017

Rede zur Freiheit „Zur Freiheit verpflichtet“Arrow

Seit 2007 sprechen hochrangige Redner jährlich in einer „Rede zur Freiheit” der Friedrich-Naumann-Stiftung über unterschiedliche Konzepte dieses Grundwertes. Über die Freiheitsverpflichtung des Menschen sprach am Donnnerstagabend IW-Direktor Michael Hüther in seiner „Rede zur Freiheit”. mehr