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In Deutschland leben über 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund – und nur die wenigsten von ihnen legen eine solche Karriere hin wie Niedersachsens Sozialministerin Aygul Özkan oder Fußballstar Mesut Özil. Der Hauptgrund für die geringen Aufstiegschancen von Migranten ist in ihrem mangelnden Schulerfolg zu finden: Im Vergleich zum deutschen Nachwuchs verlassen noch immer mehr als doppelt so viele Jugendliche aus Einwandererfamilien die Schule ohne Abschluss – und entsprechend schlechte Karten haben diese Jugendlichen dann auf dem Arbeitsmarkt. Das ist in gewisser Weise doppelt schade, leben die jungen Migranten doch in einem Land, in dem so wenige Kinder geboren werden, dass es in den kommenden Jahrzehnten enorme Schwierigkeiten haben wird, seinen Bedarf an Arbeitskräften zu decken. Gleichwohl bietet die größte Volkswirtschaft Europas ihren Migranten nach wie vor Bildungs- und Berufschancen, die laut jüngstem Bildungsbericht von Bund und Ländern nur als „dramatisch“ zu bezeichnen sind. Wie sich die berufliche Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund verbessern lässt und inwieweit sich eine solche Politik ökonomisch auszahlt, damit beschäftigt sich die IW-Analyse „Integrationsrenditen“.

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"Wir sehen erste Erfolge bei der Integration in den Arbeitsmarkt"
Interview, 24. März 2017

Dirk Werner im Südkurier „Wir sehen erste Erfolge bei der Integration in den Arbeitsmarkt”Arrow

Zwei Drittel der Unternehmen, die in der Vergangenheit bereits Flüchtlinge beschäftigt haben, wollen das auch in diesem Jahr wieder tun. Von den Unternehmen, die bislang keine Erfahrungen mit Flüchtlingen gemacht haben, will sich immerhin jedes vierte der Zielgruppe Flüchtlinge öffnen, erklärt IW-Ökonom Dirk Werner im Interview mit dem Südkurier. mehr

23. März 2017

Doppelinterview „Der Papierkram ist für die Unternehmen eine Zumutung“Arrow

Mithilfe von 150 Willkommenslotsen unterstützt das Bundeswirtschaftsministerium kleine und mittlere Unternehmen in allen praktischen Fragen der Flüchtlingsintegration. Birgit Barfuß ist eine dieser Lotsinnen. Auf ihren Job vorbereitet hat sie das KOFA-Team des IW Köln, zu dem Sarah Pierenkemper gehört. Im iwd-Interview berichten die beiden, welche organisatorischen und kulturellen Hürden bei der Vermittlung von Flüchtlingen zu überwinden sind. mehr auf iwd.de

Flüchtlingsintegration
IW-Pressemitteilung, 20. März 2017

Flüchtlingsintegration Unternehmen sind stark engagiertArrow

Für die Integration der Flüchtlinge ist es besonders wichtig, dass sie einen Job finden. Dabei kommt den Unternehmen eine entscheidende Rolle zu. Viele Firmen haben bereits Flüchtlinge eingestellt, zeigt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer Studie. Die Politik kann Förderangebote noch zielgerichteter einsetzen, um das Engagement von Unternehmen zu stärken. mehr