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Der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital innerhalb der Europäischen Union ist ein wesentliches Anliegen der Gemeinschaft. Die Beseitigung von Zöllen und anderen offensichtlichen Handelsbeschränkungen haben diesen Zweck grundsätzlich befördert. Doch einem echten Binnenmarkt stehen immer noch versteckte Barrieren im Weg, wie die vorliegende Auswertung von 490 Urteilen des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zeigt: Betroffen ist besonders der freie Dienstleistungsverkehr und hier das öffentliche Auftragswesen. Verfahren gegen Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich im Zeitraum von Januar 2000 bis Juli 2008 ergeben 131 Fälle, in denen diese EU- Mitgliedstaaten wegen eines Verstoßes gegen die Regeln des Gemeinsamen Marktes verurteilt worden sind. Die betreffenden Länder erwirtschaften nahezu drei Viertel des Bruttoinlandsprodukts der EU.

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Der Handel ist nur ein Aspekt
Gastbeitrag, 8. Mai 2017

Michael Hüther im Creditreform Magazin Der Handel ist nur ein AspektArrow

Sollte die EU in den Brexit-Verhandlungen eine eher harte Linie verfolgen oder dem austretenden Mitglied weiterhin komfortable Bedingungen einräumen, etwa den Zugang zum Binnenmarkt ohne Freizügigkeit? Manche Ökonomen plädieren für Letzteres, da gerade Deutschland vom Handel mit den Briten profitiert. Doch beim Brexit geht es um viel mehr als einen großen Exportmarkt. mehr

Wie Macron Frankreich aus der Krise führen kann
Gastbeitrag, 8. Mai 2017

Berthold Busch und Galina Kolev in der Welt Wie Macron Frankreich aus der Krise führen kannArrow

Emmanuel Macron hat die Chance, mit Reformen für Wachstum in Frankreich zu sorgen und der EU neuen Schwung zu verleihen. Ein Gastbeitrag der IW-Ökonomen Berthold Busch und Galina Kolev in der Welt. mehr

Frankreich vor der Stichwahl
IW-Kurzbericht, 5. Mai 2017

Galina Kolev / Berthold Busch Frankreich vor der StichwahlArrow

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Weil bei den Wah­len zum französischen Staatspräsidenten am 
23. April kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht hat, müssen die Franzosen am 7. Mai zwischen zwei Kandidaten entscheiden. Die Franzosen haben jetzt die Möglichkeit, einen Präsidenten zu wählen, der der französischen Wirtschaft neue Impulse geben kann. mehr