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Der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital innerhalb der Europäischen Union ist ein wesentliches Anliegen der Gemeinschaft. Die Beseitigung von Zöllen und anderen offensichtlichen Handelsbeschränkungen haben diesen Zweck grundsätzlich befördert. Doch einem echten Binnenmarkt stehen immer noch versteckte Barrieren im Weg, wie die vorliegende Auswertung von 490 Urteilen des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zeigt: Betroffen ist besonders der freie Dienstleistungsverkehr und hier das öffentliche Auftragswesen. Verfahren gegen Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Spanien und das Vereinigte Königreich im Zeitraum von Januar 2000 bis Juli 2008 ergeben 131 Fälle, in denen diese EU- Mitgliedstaaten wegen eines Verstoßes gegen die Regeln des Gemeinsamen Marktes verurteilt worden sind. Die betreffenden Länder erwirtschaften nahezu drei Viertel des Bruttoinlandsprodukts der EU.

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IW-Report
IW-Report, 18. September 2017

Daniel Bendel / Markus Demary / Michael Voigtländer How do higher interest rates impact companies’ financial situation?Arrow

Companies’ access to finance has an important impact on their profitability and growth prospects. Without external financing, most firms are not able to invest, which is a prerequisite for economic growth. Unlike in the US, which has a capital market-based financial system, banks are the dominant lenders for firms in the Eurozone. mehr

14. September 2017

Interview mit Markus J. Beyrer „Die Freiheiten in der EU fallen nicht von den Bäumen“Arrow

Die künftige Bundesregierung muss die Fahne des Freihandels hochhalten und sollte den vorhandenen finanziellen Spielraum für mehr Investitionen nutzen, sagt Markus J. Beyrer im iwd-Interview. Der Österreicher ist Generaldirektor der europäischen Vereinigung der Industrie- und Arbeitgeberverbände BusinessEurope, zu dessen Mitgliedern die deutschen Organisationen BDA und BDI gehören. mehr auf iwd.de

Cybersicherheit
IW-Nachricht, 13. September 2017

Barbara Engels Cybersicherheit: Überfällige AnpassungenArrow

Die wirtschaftlichen Schäden durch Cyberattacken haben sich in den vergangenen vier Jahren verfünffacht. Inzwischen vergeht keine Woche mehr, in der nicht ein prominentes Unternehmen gehackt wird. Die Europäische Kommission reagiert jetzt mit einer Neuauflage ihrer Cybersicherheitsstrategie – ein dringend nötiger Schritt. mehr