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Die Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen gewinnt immer stärkere Bedeutung für die Leistungskraft der Wirtschaft: Wesentliche Wachstumsimpulse werden durch Unternehmen generiert, die sich stärker als andere in der Forschung und Entwicklung engagieren. Gleichzeitig sind gut ausgebildete Fachkräfte mehr als je zuvor dringend erforderlich, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse für den Produktionsprozess adaptieren zu können. Der Zugang zu wissenschaftlichem Know-how und die in Zeiten des demografischen Wandels zunehmend schwieriger werdende Rekrutierung geeigneter Nachwuchskräfte lassen eine intensive und kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Hochschulen mehr und mehr zu einer integralen Unternehmensstrategie werden. Die fundamentale Bedeutung dieser Kooperation haben in jüngster Zeit mehrere Untersuchungen hervorgehoben. Dabei lag der Fokus überwiegend auf dem Bereich der Forschung und Entwicklung. Auf der Basis von strukturierten Firmeninterviews versucht die vorliegende Analyse diesen Fokus um den Bereich der Lehre und Studienförderung zu erweitern. Sie schafft zugleich eine Datenbasis für die Quantifizierung des finanziellen Beitrags der Wirtschaft zur Hochschulfinanzierung und erhebt die Handlungsmotive der Unternehmen, sich an der Finanzierung von Forschung, Lehre und Studium zu beteiligen.

Ansprechpartner

Gutachten, 26. Oktober 2017

Paula Risius / Lydia Malin / Regina Flake Ausbildung oder Studium? Arrow

Unternehmen können immer mehr Ausbildungsstellen nicht besetzen. Dies birgt die Gefahr, dass gerade kleine und mittlere Unternehmen mittelfristig ihre Ausbildungsaktivitäten zurückfahren, was gravierende Auswirkungen auf die Fachkräftesituation auf dem Arbeitsmarkt hätte. mehr

IW-Trends, 26. Oktober 2017

Regina Flake / Lydia Malin / Paula Risius Bildungsentscheidung von Abiturienten für Ausbildung oder StudiumArrow

Der Anteil der Abiturienten unter den Schulabgängern steigt seit vielen Jahren an. Inzwischen erwirbt mehr als die Hälfte eines Jahrgangs die Hochschulzugangsberechtigung und die Anzahl der Studienanfänger hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Gleichzeitig brechen 29 Prozent ihr Studium vorzeitig ab. Das zeigt, dass die Entscheidung für ein Studium nicht für alle Studienanfänger optimal ist. mehr

IW-DREF-Studentenwohnpreisindex
Gutachten, 2. Oktober 2017

Philipp Deschermeier / Björn Seipelt / Michael Voigtländer StudentenwohnpreisindexArrow

Die stetige Zunahme der Studentenzahlen sowie der Zuzug anderer Bevölkerungsgruppen aus dem In- und Ausland haben zu einer deutlichen Verschärfung der Situation am Wohnungsmarkt geführt. Die Folge sind teils rasant steigende Wohnkostenbelastungen, wie der neue Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Deutschen Real Estate Funds in Kooperation mit ImmobilienScout24 zeigt. mehr