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Was ist Nachhaltigkeit, was beinhaltet sie und wie kann man sie messen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der IW-Wissenschaftler Hubertus Bardt in seiner Analyse „Indikatoren ökonomischer Nachhaltigkeit“. Bei der Frage, ob Vorhaben auch künftig tragfähig sind und nicht etwa zulasten der nächsten Generation gehen, sollte der Fokus nicht nur auf rein wirtschaftlichen Aspekten liegen – die Fragen nach sozialer Sicherheit sowie Umweltverträglichkeit sind ebenso wichtig. Das Schwierige dabei: Kein Ziel sollte zulasten des anderen verfolgt werden. Die Bundesregierung befasst sich zwar bereits mit einer Nachhaltigkeitsberichterstattung, doch die 35 Einzelindikatoren berücksichtigen noch zu wenig die ökonomische Seite des Problems. Daher beschreibt Bardt 13 weitere Indikatoren. Zu ihnen zählt etwa die implizite – also versteckte – Staatsverschuldung. Darunter fallen vor allem künftige Renten- und Pensionszahlungen. Und die dürften bei der derzeitigen Alterung der Gesellschaft ziemlich hoch ausfallen. Sozialpolitiker sollten dies bei ihren Plänen berücksichtigen.

Ansprechpartner

28. September 2017

Adriana Neligan M+E-Industrie: Effizienter und klimafreundlicherArrow

Klimawandel, wachsende Weltbevölkerung und Umweltverschmutzung belasten zunehmend die Ökosysteme. Nachhaltiges Wirtschaften wird daher immer wichtiger. Noch mehr Anstrengungen im Umweltschutz haben sich auch die M+E-Betriebe auf die Fahne geschrieben. Vor allem investieren sie kräftig in den Klimaschutz. mehr auf iwd.de

29. August 2017

Matthias Diermeier / Henry Goecke / Adriana Neligan Riskante RohstoffquellenArrow

Vor allem die deutsche Industrie ist auf Rohstofflieferungen aus dem Ausland angewiesen. Der Wert dieser Importe hat sich zwischen 1995 und 2011 verfünffacht. Auch der Anteil der Einfuhren aus politisch und wirtschaftlich besonders risikobehafteten Ländern ist gestiegen – auf mittlerweile deutlich über 60 Prozent. mehr auf iwd.de

25. August 2017

Theresa Eyerund / Adriana Neligan Nahrungsmittel: Zu gut für die TonneArrow

Jedes Jahr werfen die Bundesbürger im Schnitt 82 Kilogramm Lebensmittel weg. Allerdings sind längst nicht alle Generationen gleich verschwenderisch – auch aus historischem Grund. mehr auf iwd.de