Demografiefeste Personalarbeit Image

Demografiefeste Personalarbeit bedeutet, dass Sie Ihr Unternehmen zukunftsfest machen für den künftigen Personal- und Qualifikationsbedarf. Das richtige Personal zur passenden Zeit am richtigen Ort ist einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bedeutet dies, dass sie die eigene Personalarbeit laufend überprüfen und dabei zunehmend auf die Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Bewerberinnen und Bewerber ausrichten sollten. Die eigene Personalarbeit auf den Prüfstand zu stellen und neu auszurichten kostet Zeit und Geld – keine Frage. Angesichts von demografischem Wandel, einer rückläufigen Zahl von Erwerbspersonen, Fachkräfteengpässen und zunehmender Konkurrenz um Fachkräfte mit großen Unternehmen werden Investitionen in Personal jedoch immer wichtiger. Allerdings müssen KMU ihre Ressourcen möglichst treffsicher und passgenau einsetzen. Daher gilt es, in den relevanten Handlungsfeldern aus den vorhandenen reichhaltigen Maßnahmen der Personalarbeit die richtigen herauszufiltern und sich an geeigneten Stellen Unterstützung zu holen – zum Beispiel beim Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung. Hierbei gilt: Weniger, aber gut gesetzte Schwerpunkte die zum jeweiligen Unternehmen passen, sind besser als breit gestreute Ansätze ohne Tiefenwirkung. In jedem Fall ist es wichtig, die Angebote des Unternehmens aktiv nach innen und außen zu kommunizieren, damit die positiven Effekte der Personalarbeit eine möglichst große Wirkung erzielen.

Gutachten für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Zuzana Blazek / Sibylle Stippler / Sarah Pierenkemper / Dirk Werner: Handlungsempfehlung Demografiefeste Personalarbeit

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Presseveranstaltung, 6. Juli 2017

Pressekonferenz Perspektive 2035 – Wirtschaftspolitik für den demografischen ÜbergangArrow

Die Beschäftigung liegt auf Rekordniveau, die Arbeitslosigkeit ist auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung, die öffentlichen Haushalte erzielen Überschüsse, die Staatsverschuldung sinkt leicht und die Sozialversicherungen verzeichnen Einnahmerekorde. Doch diese anscheinend makellose Bilanz ist eine Momentaufnahme. mehr

7. Juni 2017

Kommentar von Ulrike Detmers „Wir sind noch nicht auf der Zielgeraden“Arrow

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist zwar vorangekommen, aber noch lange nicht erreicht. Dieses Fazit zieht Ulrike Detmers, Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafterin der Mestemacher-Gruppe. Im iwd-Kommentar benennt die BWL-Professorin fünf notwendige Prämissen, die Frauen den Weg ins Topmanagement ebnen. mehr auf iwd.de

6. Juni 2017

Christiane Flüter-Hoffmann Topmanagerinnen: Vorbild USAArrow

In Deutschland werden zwar nach und nach mehr Führungspositionen mit Frauen besetzt, doch ins Topmanagement dringen nur wenige vor. Andere Länder sind da schon deutlich weiter. Vor allem in den Vereinigten Staaten gibt es viele Managerinnen, die als Geschäftsführerin oder im Vorstand Verantwortung übernehmen. mehr auf iwd.de