Demografiefeste Personalarbeit Image

Demografiefeste Personalarbeit bedeutet, dass Sie Ihr Unternehmen zukunftsfest machen für den künftigen Personal- und Qualifikationsbedarf. Das richtige Personal zur passenden Zeit am richtigen Ort ist einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bedeutet dies, dass sie die eigene Personalarbeit laufend überprüfen und dabei zunehmend auf die Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Bewerberinnen und Bewerber ausrichten sollten. Die eigene Personalarbeit auf den Prüfstand zu stellen und neu auszurichten kostet Zeit und Geld – keine Frage. Angesichts von demografischem Wandel, einer rückläufigen Zahl von Erwerbspersonen, Fachkräfteengpässen und zunehmender Konkurrenz um Fachkräfte mit großen Unternehmen werden Investitionen in Personal jedoch immer wichtiger. Allerdings müssen KMU ihre Ressourcen möglichst treffsicher und passgenau einsetzen. Daher gilt es, in den relevanten Handlungsfeldern aus den vorhandenen reichhaltigen Maßnahmen der Personalarbeit die richtigen herauszufiltern und sich an geeigneten Stellen Unterstützung zu holen – zum Beispiel beim Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung. Hierbei gilt: Weniger, aber gut gesetzte Schwerpunkte die zum jeweiligen Unternehmen passen, sind besser als breit gestreute Ansätze ohne Tiefenwirkung. In jedem Fall ist es wichtig, die Angebote des Unternehmens aktiv nach innen und außen zu kommunizieren, damit die positiven Effekte der Personalarbeit eine möglichst große Wirkung erzielen.

Gutachten für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Zuzana Blazek / Sibylle Stippler / Sarah Pierenkemper / Dirk Werner: Handlungsempfehlung Demografiefeste Personalarbeit

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Ansprechpartner

Be careful with benchmarking in pension policy
IW-Nachricht, 17. März 2017

Pension Systems Be careful with benchmarking in pension policyArrow

The Eurogroup will look into the possibility of introducing benchmarking in pension policy. Most European pension systems face a similar demographic challenge. Yet, they differ in many aspects. If this is not taken into account, a benchmarking process is likely to fail its purpose. mehr

IW policy paper, 14. März 2017

Jochen Pimpertz Kosten der schwarz-roten Rentenpolitik – eine HeuristikArrow

Die Bundestagswahl 2017 wirft ihre Schatten voraus. Das kommt auch in den unterschiedlichen Argumenten zur gesetzlichen Rentenversicherung zum Ausdruck, die die Vertreter der verschiedenen Parteien und Interessengruppen derzeit in den Medien vortragen. Jochen Pimpertz hat drei aktuelle Fragen zur schwarz-roten Rentenpolitik aufgegriffen. mehr

8. März 2017

Frauenquote Dieser Weg wird steinig und schwerArrow

Seit Januar 2016 müssen in Deutschland börsennotierte Unternehmen freie Aufsichtsratsposten mit Frauen besetzen, bis ihr Anteil in diesem Gremium 30 Prozent ausmacht. Darüber hinaus gilt für die Privatwirtschaft und den öffentlichen Dienst das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an Führungspositionen – mit dem Ziel der Geschlechterparität. In den vergangenen beiden Jahren haben es zwar mehr Frauen in Aufsichtsräte, Vorstände und Leitungsstellen geschafft, aber bis hier ein Gleichgewicht erreicht ist, dürften noch einige Jahrzehnte vergehen. mehr auf iwd.de