In bodenschatzarmen Ländern wie Deutschland sind Innovationen der wesentliche Treiber von Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Insbesondere Produkt- und Prozessinnovationen sind dabei elementar wichtige Bestimmungsfaktoren des unternehmerischen und gesamtwirtschaftlichen Wachstums, da sie ein temporäres Alleinstellungsmerkmal bedeuten. So können Unternehmen mit innovativen Produkten neue Märkte oder Marktnischen erschließen und solange Pioniergewinne realisieren, bis ihre Konkurrenten aufgeholt haben. Neue Produktionsverfahren ermöglichen es den Unternehmen, für eine bestimmte Zeit kostengünstiger oder zu einer besseren Qualität als ihre Konkurrenten zu produzieren. Sie führen zu technischem Fortschritt, welcher die Produktivität der in einer Volkswirtschaft eingesetzten Produktionsfaktoren und mithin auch die Wettbewerbsfähigkeit steigert.

Ob ein Land im internationalen Innovationswettbewerb erfolgreich abschneidet, hängt dabei von einer Reihe sich ergänzender oder limitierender Faktoren ab, die im Innovationsmonitor ihre Berücksichtigung finden. Zu den wichtigsten zählen das Angebot an innovationsrelevanten Arbeitskräften in der Volkswirtschaft, der unternehmerische Forschungs- und Entwicklungsaufwand sowie die politischen und unternehmerischen Rahmenbedingungen.

Statement

Hans-Peter Klös: Innovationsmonitor 2012 – Deutschlands Innovationskraft international im oberen Drittel
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Studie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

Vera Erdmann / Oliver Koppel / Sebastian Lotz / Axel Plünnecke: Innovationsmonitor 2012 – Die Innovationskraft Deutschlands im internationalen Vergleich
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Ansprechpartner

27. April 2017

Girls' Day „Lass es mich tun und ich werde es verstehen“Arrow

Heute ist Girls‘ Day. Inzwischen öffnen Unternehmen und Hochschulen schon zum 17. Mal ihre Pforten für den „Mädchen-Zukunftstag“. Ziel ist es, junge Frauen an technische und naturwissenschaftliche Berufe heranzuführen. Oliver Koppel, Bildungsökonom im Institut der deutschen Wirtschaft Köln, hält den Girls‘ Day jedoch lediglich für einen ersten Schritt – erfolgversprechender seien zum Beispiel längerfristig angelegte Schülerkollegs. mehr auf iwd.de

IW-Pressemitteilung, 20. April 2017

Fachkräfteengpass Mangel ist die RegelArrow

Unternehmen finden hierzulande immer schwerer Fachkräfte: Deutschlandweit können Firmen bereits etwa jede zweite Stelle nur schwer besetzen. Dabei gibt es aber große regionale Unterschiede, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Unternehmen, Jugendliche und Arbeitslose müssen flexibler werden. mehr

Gutachten, 20. April 2017

Alexander Burstedde / Paula Risius Fachkräfteengpässe in UnternehmenArrow

Die vorliegende Studie gibt eine Übersicht über die regionale Verteilung von Fachkräfteengpässen in Deutschland. Sie analysiert die Fachkräftesituation in 1.296 Berufen und berücksichtigt dabei die Besonderheiten in 156 Regionen. Ein Kernergebnis ist, dass inzwischen die Hälfte aller Stellen in Engpassberufen ausgeschrieben wird. mehr