Aber die digitale Transformation der Wirtschaft beinhaltet noch viel mehr als das: Die Entwicklung digitaler Produkte und Dienstleistungen, die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle sowie die Vernetzung der Produktion in Wertschöpfungsnetzwerken sind nur einige Beispiele.

Eine digitalisierte Welt ohne Daten ist nicht vorstellbar. Wesentliches Merkmal digitaler Technologien ist, dass sie es ermöglichen, Daten zu erfassen, zu sammeln, zu speichern, zu analysieren und weiterzuverarbeiten. Die Daten fallen im Rahmen von Prozessen an und sind damit Produkt der Digitalisierung. Gleichzeitig ermöglichen diese Daten aber auch datenbasierte Produkte und Dienstleistungen oder auch Geschäftsmodelle und sind damit „Enabler“ der Digitalisierung. Die wirtschaftlichen Aktivitäten im Kontext von Daten lassen sich unter dem Begriff der Datenökonomie zusammenfassen. Eine weitere Besonderheit von Daten besteht darin, dass sie nicht rival im Konsum sind. Das bedeutet, dass sie sich durch Nutzung nicht verbrauchen, sondern von mehreren Nutzern, auch gleichzeitig, ohne Qualitätsverlust verwendet werden können. Daten sind also im Rahmen der digitalen Transformation in großem Umfang vorhanden und von vielen nutzbar – eigentlich optimale Bedingungen, um umfangreiche Potenziale zu heben und Mehrwert in der Breite zu generieren.