Internationale Wissensnetze Image

Die Bundesregierung lässt durch die Expertenkommission Forschung und Innovation nationale und internationale Vergleiche des deutschen Innovationssystems anstellen. Diese Berichte enthalten Informationen zu Inputfaktoren wie Ausgaben für Forschung und Entwicklung und Outputfaktoren wie Patente. Demnach produziert Deutschland weitaus FuE-intensiver als die meisten anderen Industrieländer, liegt aber im Vergleich nicht an der Spitze.

Die fortschreitende Globalisierung und die stetig anwachsende Komplexität zentraler wissenschaftlicher Fragestellungen stellen die Wissenschaft und die Wirtschaft vor neue Herausforderungen. In den aufstrebenden Schwellenländern sind neue Akteure entstanden, die zur Wissensgenerierung beitragen. Seit jeher kennen die Generierung und Nutzung von Wissen keine nationalen Grenzen. Die Einrichtungen des Wissenschaftssystems bewegen sich im globalen Raum, wo sie starke Wettbewerber und attraktive Kooperationspartner finden. Wissenschaftlicher Fortschritt wird immer arbeitsteiliger erzielt. Die besten Kooperationspartner finden sich längst nicht mehr aus-schließlich in Deutschland. Internationale Wissensnetze gewinnen erheblich an Bedeutung. Auch durch den Leistungsaustausch verschwimmen die Grenzen der Wissensnutzung. Angesichts der gewachsenen Komplexität bei der Wissensgenerierung entwickelt nicht mehr jedes Land alle Technologien selbst, sondern erwirbt sie bei Lieferanten aus anderen Staaten. Entsprechend nimmt die Bedeutung der Wissensvernetzung zu.

Gutachten der IW Consult für die Hans-Böckler-Stiftung

Thorsten Lang / Cornelius Bähr / Manuel Fritsch: Internationale Wissensnetze – Branchen und Regionen

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Veranstaltung, 11. Mai 2017

62. Bildungspolitisches Treffen Lernen und Arbeiten in der digitalen WeltArrow

Die Digitalisierung erschließt immer mehr Bereiche unseres Lebens und beruflichen Wirkens. Auf dem 62. Bildungspolitischen Treffen möchten wir mit Ihnen darüber diskutieren, welche Potenziale und Herausforderungen die Digitalisierung mit sich bringt und welche Ansatzpunkte sich für Politik, Wirtschaft und Forschung bieten. mehr

Digitaler Binnenmarkt
IW-Nachricht, 10. März 2017

Digitaler Binnenmarkt Flickenteppich DatenschutzrechtArrow

Daten sind die wichtigste Währung und Ressource der Digitalisierung sowie die Grundlage für zahlreiche Innovationen. Ein europaweit einheitlicher Rechtsrahmen zur Datennutzung ist deshalb wichtiger denn je – vor allem mit Blick auf personenbezogene Daten. Die geplante Übertragung der EU-Datenschutzgrundverordnung in deutsches Recht könnte jedoch das Gegenteil bewirken. mehr

Wettbewerbsrecht 2.0
IW-Nachricht, 9. März 2017

Wettbewerbsrecht 2.0 Nicht gut genugArrow

Die Bundesregierung möchte den Wettbewerb in der digitalisierten Wirtschaft schützen und ändert auch aus diesem Grund das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Die Novelle überzeugt nicht in allen Punkten. mehr