Rekrutierung von Studienabbrechern Image

Vom Hörsaal an die Werkbank: Studienabbrecherinnen und Studienabbrecher sind bei Ihrer Suche nach geeigneten Fachkräften eine vielversprechende Zielgruppe. Ein Drittel der Bachelor-Studierenden des Absolventenjahrgangs 2012 hat ihr Studium an der Universität vorzeitig beendet. Das Studium der naturwissenschaftlichen und mathematischen Fächer wurde sogar von 39 Prozent der Studierenden vorzeitig ohne Abschluss beendet (Heublein et al., 2014). Sie suchen nach einer beruflichen Neuorientierung, und auch Ihr Unternehmen kann von ihnen profitieren.

Trotz des Abbruchs hat diese Zielgruppe oft ein breites Spektrum an Kenntnissen und Fähigkeiten erworben – auch wenn dieses nicht immer zertifiziert ist. Zudem stehen sie dem Arbeitsmarkt in der Regel zeitnah zur Verfügung. Ein Studienabbruch sagt wenig über die Leistungsfähigkeit der betreffenden Person aus: Finanzielle Probleme, familiäre Gründe, Krankheit oder erforderliche Umzüge können dazu führen, dass auch leistungsstarke Studierende ihr Studium abbrechen.

Die vorliegende Handlungsempfehlung zeigt Ihnen, wie Sie bei der Rekrutierung und Auswahl vorgehen. Darüber hinaus erhalten Sie Anhaltspunkte, wie Sie diese Personen Ihren Unternehmenszielen entsprechend weiterbilden. Zusätzlich können Sie auch Unterstützungsangebote von Dritten nutzen.

Seit Beginn des Jahres 2015 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem Programm „Jobstarter plus“ 18 regionale Projekte, die kleine und mittlere Unternehmen bei der Gewinnung von Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern für eine Ausbildung unterstützen.

Gutachten für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Sebastian Bußmann / Christoph Metzler: Rekrutierung von Studienabbrechern

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Ansprechpartner

4. Oktober 2017

Markus Körbel / Sarah Pierenkemper / Michael Zibrowius Personalsuche im AuslandArrow

Deutsche Unternehmen haben auch an ihren Auslandsstandorten oft damit zu kämpfen, dass es an beruflich qualifizierten Mitarbeitern mangelt. Was die Betriebe dagegen tun können, zeigt das IW Köln am Beispiel von sechs Schwellenländern. mehr auf iwd.de

2. Oktober 2017

Alexander Burstedde Fachkräftemangel: Die Kleinen trifft’s am meistenArrow

Kleinere und mittlere Unternehmen haben fast doppelt so häufig Probleme, freie Stellen zu besetzen, wie große Firmen. Um dem Fachkräftemangel in Deutschland zu begegnen, sollten deshalb vor allem mittelständische Betriebe die staatlichen Unterstützungsangebote verstärkt wahrnehmen. mehr auf iwd.de

IW-DREF-Studentenwohnpreisindex
Gutachten, 2. Oktober 2017

Philipp Deschermeier / Björn Seipelt / Michael Voigtländer StudentenwohnpreisindexArrow

Die stetige Zunahme der Studentenzahlen sowie der Zuzug anderer Bevölkerungsgruppen aus dem In- und Ausland haben zu einer deutlichen Verschärfung der Situation am Wohnungsmarkt geführt. Die Folge sind teils rasant steigende Wohnkostenbelastungen, wie der neue Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und der Deutschen Real Estate Funds in Kooperation mit ImmobilienScout24 zeigt. mehr