Auch in diesem Jahr wurde das D A CH-Reformbarometer von den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise wesentlich geprägt. Doch es zeigt sich konjunkturell auch ein Silberstreif am Horizont. In allen teilnehmenden Ländern verlief die wirtschaftliche Entwicklung deutlich günstiger, als noch vor Jahresfrist zu erwarten gewesen war. Dass sich Wachstum, Arbeitslosenquote und Staatsverschuldung unerwartet gut entwickelten, war dabei wesentlich auf das schnelle Wiederanspringen der Weltkonjunktur zurückzuführen, wovon die Exportindustrien profitierten. Es gibt aber auch Anzeichen für eine erneute Abkühlung der Weltkonjunktur. Von daher stehen die Regierungen der drei Länder nach dem Krisenmanagement des letzten Jahres auch vor der Aufgabe, die positiven wirtschaftlichen Tendenzen mit weiteren Reformen abzusichern. Inwieweit sie sich dieser wirtschafts- und finanzpolitischen Aufgabe gestellt haben, kann mittels der ordnungspolitischen Kriterien des Reformbarometers abgebildet werden

Studie

Rolf Kroker, Thomas Puls, Robert Koza, Ladina Schauer und Rudolf Walser: Das D A CH-Reformbarometer –Reformpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz

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Wie Macron Frankreich aus der Krise führen kann
Gastbeitrag, 8. Mai 2017

Berthold Busch und Galina Kolev in der Welt Wie Macron Frankreich aus der Krise führen kannArrow

Emmanuel Macron hat die Chance, mit Reformen für Wachstum in Frankreich zu sorgen und der EU neuen Schwung zu verleihen. Ein Gastbeitrag der IW-Ökonomen Berthold Busch und Galina Kolev in der Welt. mehr

Frankreich vor der Stichwahl
IW-Kurzbericht, 5. Mai 2017

Galina Kolev / Berthold Busch Frankreich vor der StichwahlArrow

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Weil bei den Wah­len zum französischen Staatspräsidenten am 
23. April kein Kandidat die absolute Mehrheit erreicht hat, müssen die Franzosen am 7. Mai zwischen zwei Kandidaten entscheiden. Die Franzosen haben jetzt die Möglichkeit, einen Präsidenten zu wählen, der der französischen Wirtschaft neue Impulse geben kann. mehr

France before the run-off
IW-Nachricht, 5. Mai 2017

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No candidate has won the absolute majority in the first round of the French presidential election on 23 April. This Sunday, on May 7, the French must finally decide between the two remaining candidates – Emmanuel Macron or Marine Le Pen. The French have the opportunity to elect a president who can give new impetus to the economy. mehr