Auch in diesem Jahr wurde das D A CH-Reformbarometer von den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise wesentlich geprägt. Doch es zeigt sich konjunkturell auch ein Silberstreif am Horizont. In allen teilnehmenden Ländern verlief die wirtschaftliche Entwicklung deutlich günstiger, als noch vor Jahresfrist zu erwarten gewesen war. Dass sich Wachstum, Arbeitslosenquote und Staatsverschuldung unerwartet gut entwickelten, war dabei wesentlich auf das schnelle Wiederanspringen der Weltkonjunktur zurückzuführen, wovon die Exportindustrien profitierten. Es gibt aber auch Anzeichen für eine erneute Abkühlung der Weltkonjunktur. Von daher stehen die Regierungen der drei Länder nach dem Krisenmanagement des letzten Jahres auch vor der Aufgabe, die positiven wirtschaftlichen Tendenzen mit weiteren Reformen abzusichern. Inwieweit sie sich dieser wirtschafts- und finanzpolitischen Aufgabe gestellt haben, kann mittels der ordnungspolitischen Kriterien des Reformbarometers abgebildet werden

Studie

Rolf Kroker, Thomas Puls, Robert Koza, Ladina Schauer und Rudolf Walser: Das D A CH-Reformbarometer –Reformpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz

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24. März 2017

Interview „Der Braindrain ist das größte Problem“Arrow

Am Sonntag wählt Bulgarien, das ärmste EU-Mitgliedsland, ein neues Parlament. Galina Kolev, IW-Expertin im Kompetenzfeld Internationale Wirtschaftsordnung und Konjunktur, wurde in der bulgarischen Hauptstadt Sofia geboren. Mit dem iwd sprach Sie über die Probleme und Chancen ihres Heimatlands. mehr auf iwd.de

24. Februar 2017

Niederlande „Die Niederländer verdanken ihren Wohlstand auch dem freien Handel“Arrow

Seit jeher unterhalten die Niederlande enge wirtschaftliche Beziehungen zu Deutschland. Die anstehenden Parlamentswahlen werden daran wohl nichts ändern, auch wenn einige niederländische Parteien die EU kritisch sehen, wie Kees van Paridon betont, Professor of Economics an der Erasmus-Universität Rotterdam und derzeit Gastprofessor am Zentrum für Niederlande-Studien an der Universität Münster. mehr auf iwd.de

23. Februar 2017

Niederlande Populisten punkten mit der GesundheitArrow

Am 15. März wählen Deutschlands Nachbarn ein neues Parlament. Eigentlich hätten die Niederländer allen Grund, die amtierende Regierung zu bestätigen – schließlich ist die wirtschaftliche Lage gut. Doch die Wähler treibt ein anderes Thema um. mehr auf iwd.de