Ziel dieser Studie ist es zu überprüfen, welche Beschäftigungs- und Karrierepotenziale für Personen mit Fortbildungsabschluss offen stehen. Denn dieser Personenkreis stellt zunehmend einen kritischen Faktor bei der Fachkräftesicherung dar. Es wird die häufig öffentlich zu vernehmende Annahme einer grundsätzlichen Überlegenheit der akademischen Bildung kritisch hinterfragt. Dazu werden die Beschäftigungs-, Einkommens- und Karriereperspektiven von Personen mit Fortbildungsabschluss im Vergleich zu Akademikern untersucht. Auf dieser Basis wird empirisch fundiert analysiert, ob diese These einer differenzierten Betrachtung für verschiedene Fächergruppen und Berufsfelder sowie Abschlussarten standhält. Die vorliegende Studie widmet sich dieser differenzierten Analyse aus den folgenden zwei Perspektiven:

  • Aus Perspektive der Beschäftigten wurde auf Basis der repräsentativen BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung deren Erwerbssituation betrachtet.
  • Aus Perspektive der Unternehmen wurden auf Basis einer eigens für diese Studie konzipierten repräsentativen Unternehmensbefragung im Rahmen des IW-Personalpanels die Beschäftigungssituation und die Karriereperspektiven analysiert.

Der besondere Ansatz dieser Studie ist, dass die Gruppen der Fortbildungsabsolventen und der Hochschulabsolventen unter anderem nach Fachbereichen, Berufsfeldern und Branchen differenziert betrachtet werden und somit Personen mit beruflichen Aus- und Fortbildungsabschlüssen mit ihren akademischen Äquivalenten, also mit Hochschulabsolventen im gleichen Bereich, verglichen werden können.

Studie für die DIHK-Gesellschaft für berufliche Bildung – Organisation zur Förderung der IHK-Weiterbildung mbH

Regina Flake / Dirk Werner / Michael Zibrowius: Karrierefaktor berufliche Fortbildung – Eine empirische Untersuchung der Einkommens- und Arbeitsmarktperspektiven von Fachkräften mit Fortbildungsabschluss im Vergleich zu Akademikern

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15. August 2017

Christoph Metzler Gestatten, Herr und Frau WeiterbildnerArrow

Vom Computerkurs an der Volkshochschule bis zum Managementseminar an einer privaten Akademie – Fachkräfte in der Weiterbildung sind für die deutsche Wirtschaft unverzichtbar. Doch wer entscheidet sich eigentlich für diesen Beruf? mehr auf iwd.de

11. August 2017

Carsten Ruge M+E-Industrie: Neue Ausbildungschancen durch DigitalisierungArrow

Die zunehmende Digitalisierung verändert die Anforderungen an die Mitarbeiter in der M+E-Industrie. Um kompetente Fachkräfte ausbilden zu können, müssen die Inhalte der Berufe angepasst werden. Dazu haben die M+E-Arbeitgeber- und Industrieverbände sowie die Gewerkschaft IG Metall gemeinsame Handlungsempfehlungen entwickelt. mehr auf iwd.de