Lediglich acht der sechszehn Bundesländer könnten derzeit die Vorgaben der Schuldenbremse einhalten. Vor allem die Hansestadt Bremen und das Saarland müssen ihre Ausgaben drastisch reduzieren, um ihre Haushalte in den Griff zu bekommen. Das zeigt der neue Konsolidierungscheck des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Konsolidierungscheck 2014

Ralph Brügelmann / Thilo Schaefer: Konsolidierungscheck Bundesländer – Analyse der strukturellen Defizite 2013

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Öffentliche Verschuldung
IW-Nachricht, 28. März 2017

Öffentliche Verschuldung Rekordeinnahmen versandenArrow

Bund, Länder, Gemeinden und Sozialkassen nahmen 2016 rund 24 Milliarden Euro mehr ein als sie ausgaben – ein neuer Rekord. Trotzdem bleibt der öffentliche Schuldenstand nahezu unverändert hoch. Die Politik sollte die derzeitigen Überschüsse nutzen, um für langfristige Herausforderungen gewappnet zu sein – etwa durch einen Demografie-Fonds. mehr

17. März 2017

Wahl Das Saarland muss nachlegenArrow

Am 26. März wählen die Saarländer einen neuen Landtag. Ökonomisch gesehen schöpft das kleinste Flächenland Deutschlands seine Potenziale derzeit nicht aus – und seine Schlüsselbranchen stehen vor einem fundamentalen Wandel. mehr auf iwd.de