Das Engagement der deutschen Unternehmen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible und individualisierte Formen der Arbeitszeitgestaltung zu verbessern, ist weiterhin hoch. Das zeigt eine Sonderauswertung des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2013.

Sieben Thesen zu familienbewussten Arbeitszeiten:

1. Das Thema Familienfreundlichkeit besitzt weiterhin hohe Bedeutung für die Unternehmen.

2. Engagement zur Förderung familienbewusster Arbeitszeiten konsolidiert sich auf hohem Niveau.

3. In zwei von drei Unternehmen können die Beschäftigten bei der konkreten Festlegung ihrer Arbeitszeit in großem Umfang mitwirken – individuelle Arbeitszeitmodelle und Vertrauensarbeitszeit eröffnen Gestaltungsspielräume.

4. Der flexible Umgang mit Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten ist wichtiger Bestandteil einer guten Unternehmenskultur.

5. Der Umgang mit Erwerbsunterbrechungen ist eingeübt – Arbeitszeitanpassungen statt spezifischer Maßnahmen zum Wiedereinstieg.

6. Bei der Ausgestaltung familienbewusster Maßnahmen achten die Unternehmen auf Bedarfsgerechtigkeit und Passgenauigkeit.

7. Bei lebensphasenorientierten Arbeitszeitmodellen existiert noch Ausbaupotenzial