Warum der Blick auf diese so genannten MINT-Berufe? Weil bodenschatzarme Länder wie Rheinland-Pfalz in besonderem Maße auf eigene Innovationen angewiesen sind, um Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand nachhaltig zu sichern. Und es sind die Beschäftigen vom Elektriker über den Chemieverfahrenstechniker bis zur Ingenieurin, die neue Produkte erforschen und neue Dienstleistungen für die Märkte von morgen entwickeln.

Rheinland-Pfalz ist ein innovatives Bundesland mit einer starken Wirtschafts- und Wissenschaftsstruktur. Doch von der Chemieindustrie bis zum Hochschulsektor, von der Automobilindustrie bis zur Auftragsforschung ist all seinen hochinnovativen Branchen gemein, dass sie zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit in einem besonderen Maße auf technisch-naturwissenschaftlich qualifizierte Arbeitskräfte angewiesen sind. Und auch die ganz großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel (Dekarbonisierung), Mobilität (Elektrifizierung des automobilen Antriebs) oder selbstbestimmtes Leben in einer alternden Gesellschaft (Ambient Assisted Living) haben eines gemeinsam. Sie alle sind in erster Linie durch technische Innovationen zu bewältigen und damit unabdingbar auf MINT-Arbeitskräfte angewiesen. Eine Kernaufgabe für Rheinland-Pfalz besteht folglich darin, die Fachkräftebasis dieser MINT-Berufe zu stärken.