In Mecklenburg-Vorpommern sind 27.000 Ingenieure erwerbstätig – und damit deutlich mehr als die knapp 9.000 Personen, die laut Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit im Erwerbsberuf Ingenieur tätig sind. Der Ingenieuranteil an allen Erwerbstätigen beträgt 3,4%, womit das Bundesland eine geringere Beschäftigungsquote als der Bundesschnitt (4,2%) aufweist. Gemessen an seinen erwerbstätigen Ingenieuren hat Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2012 Ingenieurabschlüsse im Umfang von 4,4% hervorgebracht, womit das Bundesland eine geringere Ausbildungsquote als der Bundesschnitt (4,7%) aufweist. In Mecklenburg-Vorpommern sind Ingenieure zu einem deutlich höheren Anteil im Dienstleistungssektor beschäftigt. Dies reflektiert die besondere Bedeutung der beratenden Ingenieure. Das relative Beschäftigungszentrum für Ingenieure in Mecklenburg-Vorpommern bildet die Raumordnungsregion Mittleres Mecklenburg/Rostock, das relative Ausbildungszentrum liegt dagegen in der Raumordnungsregion Westmecklenburg.

Stellungnahme im Rahmen des Parlamentarischen Abends Mecklenburg-Vorpommern

Oliver Koppel: Ingenieurbeschäftigung und -ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern

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IW-Nachricht, 18. Juli 2017

Oliver Koppel MINT: Fachkräfte verzweifelt gesuchtArrow

Egal ob Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Elektromobilität – für die Umsetzung dieser neuen Trends benötigen Unternehmen in Deutschland technisch-naturwissenschaftliches Know-How. Das zeigt sich auch am Arbeitsmarkt: Noch nie waren in den sogenannten MINT-Berufen so viele offene Stellen zu besetzen. mehr

5. Juli 2017

Tobias Hentze Steuerregen ist LändersegenArrow

Fast alle Parteien versprechen im Bundestagswahlkampf Steuersenkungen. Und in der Tat: Dass der Staat seit einigen Jahren in Geld schwimmt, ist kaum jemandem verborgen geblieben. Wohl aber, wer davon in erster Linie profitiert. mehr auf iwd.de

Machtverteilung nach Wahlen
IW-Report, 29. Mai 2017

Christian Rusche Machtverteilung nach Wahlen Arrow

Bei den vergangenen Landtagswahlen konnten die bisherigen Regierungen keine Mehrheit mehr erzielen. Mit der kooperativen Spieltheorie lassen sich aber schon jetzt theoretische Aussagen über die Verhandlungspositionen der Parteien und die Machtverteilung in den künftigen Regierungen treffen. mehr