Die Bevölkerung in Deutschland altert und ihre Anzahl schrumpft kontinuierlich. Diese demografischen Einflüsse haben gravierende Konsequenzen für den Arbeitsmarkt. Laut Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit wird das gesamtwirtschaftliche Arbeitskräfteangebot bis zum Jahr 2025 um insgesamt 6,7 Millionen Personen abnehmen (IAB, 2011a). Das Niveau dieses Rückgangs könnte nur dann auf 3,5 Millionen Personen etwa halbiert werden, wenn es gelänge, die auf gesamtwirtschaftlicher Ebene noch vorhandenen Arbeitsmarktpotenziale von Frauen, Arbeitslosen sowie Teilzeiterwerbstätigen deutlich besser als bislang zu aktivieren. Um konkrete Handlungsnotwendigkeiten für eine einzelne Branche erkennen und passende Strategien entwickeln zu können, muss jedoch deren spezifische Situation analysiert werden. Der vorliegende Text bildet eine Aktualisierung der Studie von Koppel (2012), untersucht auf Basis von Sonderauswertungen des Mikrozensus1 die demografische Situation im Rohrleitungs- und Brunnenbau (RuB) und zeigt, dass die obigen, gesamtwirtschaftlich sinnvollen Strategien für die RuB-Branchen keinen nennenswerten Erfolg versprechen. Vielmehr müssen hier spezielle Wege der Personalrekrutierung, -entwicklung und -bindung beschritten werden.

Studie für den Rohrleitungsbauverband

Oliver Koppel: Der Arbeitsmarkt im Rohrleitungs- und Brunnenbau – Zwischen Arbeitskräfteengpässen und demografischen Herausforderungen

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IW-Nachricht, 18. Juli 2017

Oliver Koppel MINT: Fachkräfte verzweifelt gesuchtArrow

Egal ob Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Elektromobilität – für die Umsetzung dieser neuen Trends benötigen Unternehmen in Deutschland technisch-naturwissenschaftliches Know-How. Das zeigt sich auch am Arbeitsmarkt: Noch nie waren in den sogenannten MINT-Berufen so viele offene Stellen zu besetzen. mehr

13. Juli 2017

Philipp Deschermeier Der Wohnungsmarkt ist eine BaustelleArrow

Eine weiter wachsende Bevölkerung braucht mehr Wohnraum – doch in den deutschen Städten hinkt das Angebot der Nachfrage schon heute hinterher. Das IW Köln hat ausgerechnet, wie viele neue Wohnungen bis 2035 in Deutschland gebaut werden müssen. mehr auf iwd.de

Ralph Henger, Leiter des bundesweiten Modellversuchs „Planspiel Flächenhandel“
Gastbeitrag, 28. Juni 2017

Ralph Henger im Magazin Hausbauinformationen Brauchen wir eine Flächenwende? Arrow

Ist Flächensparen angesichts angespannter Wohnungsmärkte noch richtig? Oder sollten wir den Sparkodex endlich aufgeben und wieder mehr neue Flächen ausweisen, damit mehr Bauland auf der grünen Wiese bereitgestellt und mehr gebaut werden kann? Ein Gastbeitrag im Magazin Hausbauinformationen von Ralph Henger, Leiter des bundesweiten Modellversuchs „Planspiel Flächenhandel“. mehr