Sozialer Aufstieg ist der Wechsel in eine höhere Bevölkerungsschicht – und der Weg führt meist über eine bessere Bildung zu mehr materiellem Wohlstand. Weil sich der eigene gesellschaftliche Status im Vergleich zu anderen ändert, bedeutet sozialer Aufstieg aber auch mehr Ansehen und Anerkennung. Das Streben nach Ansehen und Anerkennung ist ein zentrales menschliches Bedürfnis. So schrieb der Ökonom Adam Smith bereits im 18. Jahrhundert, dass wohl kaum jemals im Leben eines Menschen der Zustand erreicht sein werde, „in dem jemand mit seiner Lage so uneingeschränkt und vollkommen zufrieden ist, dass er sich nicht wünscht, sie irgendwie zu ändern oder zu verbessern“ (Smith, 1974).