Der vorliegende Text ist aus zwei Gründen ungewöhnlich. Einerseits ist er das Produkt gemeinsamen Denkens, Diskutierens und schließlich Schreibens zweier Ökonomen. Vertreter einer Zunft, die in ihren Analysen auf die Kraft der Arbeitsteilung setzt, finden sich gleichwohl selbst nicht sehr häufig zum gemeinsamen Produzieren zusammen. Andererseits steht der Text bewusst in der Tradition ordnungspolitischen Denkens. Das ist mit Blick auf die zeitgenössischen Üblichkeiten und die immer stärker eindimensionalen Bewertungskriterien der Ökonomik erstaunlich, weil es weder wissenschaftliche Anerkennung noch akademischen Erfolg verspricht.