Die Verhandlungen über die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) haben eine unerwartet dynamische und zuweilen sehr skeptische Debatte entfacht. Einige kritische Argumente in dieser Diskussion sind durchaus gerechtfertigt und machen konstruktives Handeln der politischen Akteure oder auch das bewusste Ziehen von Grenzen in den Verhandlungen nötig. Andere Thesen der Skeptiker erscheinen eher überzogen und können unnötige Ängste in der Bevölkerung schüren. Es ist Aufgabe von Wissenschaft und Politik, hier mit einer nüchternen und objektiven Analyse die Spreu vom Weizen zu trennen und konstruktive Handlungsoptionen aufzuzeigen. In dieser Stellungnahme werden zunächst die ökonomischen und politischen Vorteile von TTIP herausgestellt. Im Anschluss daran werden die wesentlichen Argumente der Kritiker auf ihre Substanz hin geprüft.

Stellungnahme im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns

Jürgen Matthes: Stellungnahme für die Öffentliche Anhörung zur Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft im Europa- und Rechtsausschuss des Landtages Mecklenburg-Vorpommern

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26. April 2017

Interview „Amerika wäre eine riesige Steueroase“Arrow

Seit der Wahl Donald Trumps sorgen die US-Pläne, die Unternehmensbesteuerung zu reformieren, weltweit für Aufregung. Johannes Becker, Direktor des Instituts für Finanzwissenschaft an der Universität Münster, erklärt, was der Systemwechsel für Europa – insbesondere für die Exportnation Deutschland – bedeuten würde. mehr auf iwd.de

25. April 2017

Gastbeitrag US-Steuerreform: Brillant oder fatal?Arrow

In den USA wird eine geradezu revolutionäre Reform der Unternehmensbesteuerung diskutiert, mit der die weltweiten Besteuerungsprinzipien aufgegeben würden. Die Pläne sind zwar theoretisch brillant, bergen aber viele Risiken. Im schlimmsten Fall droht sogar ein Handelskrieg, sagt Ralph Brügelmann, Steuerexperte beim Bundesverband der Deutschen Industrie, in seinem Gastbeitrag. mehr auf iwd.de

Die EU nicht dem Handel mit den Briten opfern
Gastbeitrag, 19. April 2017

Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Die EU nicht dem Handel mit den Briten opfernArrow

Sosehr der Verlust der zweitgrößten europäischen Volkswirtschaft schmerzt, ein Untergang der europäischen Idee ist mit dem Brexit ebenso wenig verbunden wie ein ökonomisches oder gar politisches Desaster für Deutschland. Ein Gastbeitrag von IW-Direktor Michael Hüther in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. mehr