Der Digitalisierungsindex aggregiert zu diesem Zweck eine Vielzahl von Daten in einen Indexwert, der dann im Zeitablauf betrachtet werden kann. Daneben bietet der Index aber noch mehr: Eine Differenzierung nach Bundeslandgruppen, Regionstypen, Branchen und Unternehmensgrößenklassen zeigt den Stand der Digitalisierung auf diesen Ebenen auf und erlaubt auf diese Weise auch kleinteiligere Betrachtungen.

Das vorliegende Papier  stellt dar, wie Indikatoren ausgewählt, normiert und aggregiert werden, um den größtmöglichen Erklärungsgehalt für die Forschungsfrage zu liefern. Dabei wird in den folgenden Schritten vorgegangen: Die Studie befasst sich mit dem Digitalisierungsindex auf Landesebene und dem dahinterstehenden Konzept. Darauffolgend wird der Index auf den unterschiedlichen, oben angesprochenen Differenzierungsebenen analysiert, bevor die verschiedenen Indizes miteinander ins Verhältnis gesetzt werden.

Das Konzept des Digitalisierungsindex


Der Digitalisierungsindex bildet den Stand der Digitalisierung der Wirtschaft am Standort Deutschland ab. Er beinhaltet insgesamt 37 Indikatoren. Der Digitalisierungsindex bildet sich aus zwei Subindizes, einem unternehmensinternen und einem unternehmensexternen. Diese wiederum enthalten jeweils fünf thematische Kategorien, denen dann einzelne Indikatoren zugeordnet sind. Die Anzahl der Indikatoren innerhalb der thematischen Kategorien ist unterschiedlich und inhaltlich getrieben. Die nachstehende Abbildung zeigt den Aufbau des Index schematisch. Eine genaue Erläuterung der verwendeten Methodik findet sich in der Studie.