Bereits seit über zehn Jahren veröffentlicht die Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH (IW Consult) ein Ranking der deutschen Großstädte differenziert nach Niveau- und Dynamikentwicklung (Fünfjahreshorizont), wobei die erfolgreichsten deutschen Standorte gesucht werden. Grundlage für die Analyse sind die aktuellsten Daten aus der IW-Regionaldatenbank.

Der Rahmen erlaubt eine Vergleichbarkeit zur Vorjahresstudie. Im aktuellen Städteranking wurden die 69 kreisfreien deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern detailliert untersucht. Grundlage bildet ein Erklärungsmodell mit 53 Indikatoren im Niveau- und 40 Indikatoren im Dynamikbereich, die die beiden wesentlichen Erfolgsfaktoren Wohlstand (Kaufkraft) und Partizipation (Arbeitslosenquote) möglichst gut erklären. Die untersuchten Einzelindikatoren wurden in vier Bereiche gegliedert.

  • Arbeitsmarkt. Der Arbeitsmarkt besitzt den bedeutendsten Einfluss im Städtevergleich und umfasst Indikatoren vom Pendlersaldo über die Akademiker- bis zur Altersbeschäftigtenquote.
  • Wirtschaftsstruktur. Die Wirtschaftsstruktur ist ebenfalls ein bedeutender Faktor mit hohem Erklärungsgehalt für den Erfolg einer Region. Daher wurden hier Indikatoren wie Wirtschaftskraft, Produktivität, Patentanmeldungen oder Gründungsintensität untersucht.
  • Immobilienmarkt. Zu dem Bereich Immobilenmarkt zählen Indikatoren wie unter anderem das Preisniveau für Miet- und Eigentumswohnungen, die Anzahl an Wohnungsneubauten sowie die damit zusammenhängende Entwicklung der Attraktivität regionaler Immobilienmärkte.
  • Lebensqualität. Die Lebensqualität als Messgröße für die Lebensbedingungen an einem Standort umfasst beispielsweise Kennzahlen zur Kita-Versorgung, Wanderungssalden und Gästeübernachtungen.

Ergebnisbroschüre

IW Consult: Städteranking 2014 – Deutsche Großstädte im Vergleich

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3. April 2017

Immobilien Pendler sind beim Immobilienkauf im VorteilArrow

Im Schnitt geben die Bundesbürger 242.000 Euro aus, wenn sie in Deutschland eine Immobilie kaufen. Für diesen Preis gibt es in den begehrten Zentren einiger Großstädte gerade einmal ein kleines Appartement. Doch wer ein wenig flexibel ist, findet auch in den Metropolregionen erschwingliches Wohneigentum. mehr auf iwd.de

13. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Markterschließung versus KostensenkungArrow

Die deutsche M+E-­Industrie ist stark globalisiert. Neben den Exporten werden dabei ausländische Produktionsstandorte immer wichtiger. Schon seit Jahren steigen die Direktinvestitionen im Ausland schneller als der inländische Kapitalstock. Arbeitskosten spielen dabei wieder eine größere Rolle. mehr auf iwd.de

7. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Erfolgsstory mit ungewisser ZukunftArrow

Eine hohe und steigende Produktivität ist für die M+E-Industrie in Deutschland enorm wichtig. Nur so kann sie trotz hoher Lohnkosten ihre internationale Spitzenposition behaupten und im Export erfolgreich sein. Im Vergleich zu den übrigen Wirtschaftszweigen in Deutschland haben die M+E-Branchen ihren Produktivitätsvorsprung in den vergangenen 25 Jahren ausgebaut. Seit 2011 steigt die Arbeitsproduktivität aber kaum noch. mehr auf iwd.de