Die Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH (IW Consult) veröffentlicht seit zehn Jahren den Benchmarkvergleich für die deutschen Großstädte. Dabei stehen auch in diesem Jahr die Fragen im Vordergrund:

  • Welche Städte verfügen über das höchste Wohlstandsniveau?
  • Welche Städte konnten sich in den letzten fünf Jahren am dynamischsten entwickeln?

An der Grundausrichtung des Vergleichs hat sich somit nichts geändert, sehr wohl aber bei Inhalt und Methodik. Im diesjahrigen Großstadtvergleich wurden 71 kreisfreie deutsche Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern auf Herz und Nieren geprüft. Dabei wurden die Einzelindikatoren in vier Bereiche gegliedert, die die beiden wesentlichen Erfolgsfaktoren möglichst gut erklären: eine hohe Kaufkraft gepaart mit einer geringen Arbeitslosenquote.

  • Arbeitsmarkt. Der Arbeitsmarkt hat die höchste Bedeutung im Vergleich und spiegelt das ganze Spektrum von der Abitur- über die Jugendarbeitslosen- bis zur Altersbeschäftigtenquote ab.
  • Wirtschaftsstruktur. Die Wirtschaftsstruktur erklärt ebenfalls einen Großteil des Erfolges einer Stadt. Zu den wesentlichen Kennzahlen zählen hier die Produktivität, der Gewerbesaldo oder die Steuerkraft.
  • Immobilienmarkt. Erstmalig werden Daten von Immobilienscout 24 mit in dem Ranking berücksichtigt, die aktuelle Informationen über Preisniveaus und Entwicklungen in den regionalen Immobilienmarkten geben.
  • Lebensqualität. Die Lebensqualität macht die Attraktivität einer Stadt aus. Hierzu zählen beispielsweise Kennzahlen zur Kita-Versorgung, Wanderungssalden und Straftaten.

Gutachten

IW Consult: Städteranking 2013 – Deutsche Großstädte im Vergleich

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IW-Kurzbericht, 13. Juni 2017

Sarah Berger / Oliver Koppel / Enno Röben Deutschlands Hochburgen der Digitalisierung Arrow

Eine Big-Data-Analyse von Patentanmeldungen zeigt die Entstehungsorte deutscher Digitalisierungstechnologie. Leistungsstarke Cluster sind die süddeutschen Großstädte. Allein München bringt hierzulande jedes vierte Digitalisierungspatent hervor, mehr als jeder dritte Landkreis hingegen kein einziges. Nachholbedarf besteht noch in Ostdeutschland sowie im Nordwesten. mehr

9. Mai 2017

Kommentar von Margarete Haase „Ist NRW ein Industrieland oder ein Naturschutzreservat?“Arrow

Zahlreiche umwelt- und klimapolitische Alleingänge der amtierenden Düsseldorfer Landesregierung haben die Betriebe in Nordrhein-Westfalen unverhältnismäßig belastet, schreibt Margarete Haase, Mitglied des Vorstands der Kölner Deutz AG, in ihrem Kommentar für den iwd. Die Vizepräsidentin von „unternehmer nrw“ plädiert deshalb dafür, der Wirtschaftspolitik nach der Landtagswahl wieder einen höheren Stellenwert beizumessen. mehr auf iwd.de

3. April 2017

Immobilien Pendler sind beim Immobilienkauf im VorteilArrow

Im Schnitt geben die Bundesbürger 242.000 Euro aus, wenn sie in Deutschland eine Immobilie kaufen. Für diesen Preis gibt es in den begehrten Zentren einiger Großstädte gerade einmal ein kleines Appartement. Doch wer ein wenig flexibel ist, findet auch in den Metropolregionen erschwingliches Wohneigentum. mehr auf iwd.de