Welche Rahmenbedingungen benötigen Industrieunternehmen, um erfolgreich zu sein und um sich im internationalen Wettbewerb behaupten zu können? Darüber ist wenig bekannt, denn Studien zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit nehmen häufig entweder die makroökonomische oder die mikroökonomische Perspektive ein, fragen also nach den Erfolgsfaktoren von Volkswirtschaften insgesamt oder von einzelnen Unternehmen. Die Frage, welche Rahmenbedingungen und Standortfaktoren für die Industrie besonders relevant sind, wird hingegen bislang umfassend nicht in den Fokus gerückt, geschweige denn zufriedenstellend beantwortet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln beauftragt, diese Forschungslücke zu schließen und u. a. folgende Aufgabenstellungen vorgegeben:

  • Es soll herausgearbeitet werden, welches die maßgeblichen Standortbedingungen für die Industrie sind und welches relative Gewicht sie bei Standort- und Investitionsentscheidungen haben.
  • Insbesondere soll geprüft werden, ob sich spezifische Standortindikatoren identifizieren lassen, die für Industrieunternehmen im Vergleich zu Dienstleistern eine besonders hohe Relevanz aufweisen.
  • Schließlich soll ein Messkonzept und Indikatorenset für die empirische Abschätzung der industriellen Standortqualität entwickelt werden und auf dieser Basis die Entwicklung der industriellen Standortqualität Deutschlands im Vergleich zu wichtigen Konkurrenzländern in den letzten 15 Jahren aufgezeigt werden.
  • Bei alledem sind bekannte einschlägige Studien zu Standortrankings zu berücksichtigen und bezüglich der hier verfolgten Fragestellung einzuordnen.

Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

Institut der deutschen Wirtschaft Köln in Zusammenarbeit mit der IW Consult GmbH: Die Messung der industriellen Standortqualität in Deutschland
IconDownload | PDF

Ansprechpartner

17. März 2017

Wahl Das Saarland muss nachlegenArrow

Am 26. März wählen die Saarländer einen neuen Landtag. Ökonomisch gesehen schöpft das kleinste Flächenland Deutschlands seine Potenziale derzeit nicht aus – und seine Schlüsselbranchen stehen vor einem fundamentalen Wandel. mehr auf iwd.de

M+E-Strukturbericht
6. März 2017

M+E-Strukturbericht Gute Standortbedingungen in DeutschlandArrow

Langfristig hängt der wirtschaftliche Erfolg eines Landes entscheidend von seinen Standortbedingungen ab. Seit dem Jahr 2000 liegt die deutsche M+E-Industrie auf diesem Gebiet in der Spitzengruppe und belegte zuletzt Platz fünf von 44 Industrie- und Schwellenländern. Führend ist die Schweiz. mehr auf iwd.de

13. Februar 2017

M+E-Strukturbericht Markterschließung versus KostensenkungArrow

Die deutsche M+E-­Industrie ist stark globalisiert. Neben den Exporten werden dabei ausländische Produktionsstandorte immer wichtiger. Schon seit Jahren steigen die Direktinvestitionen im Ausland schneller als der inländische Kapitalstock. Arbeitskosten spielen dabei wieder eine größere Rolle. mehr auf iwd.de