Welche Rahmenbedingungen benötigen Industrieunternehmen, um erfolgreich zu sein und um sich im internationalen Wettbewerb behaupten zu können? Darüber ist wenig bekannt, denn Studien zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit nehmen häufig entweder die makroökonomische oder die mikroökonomische Perspektive ein, fragen also nach den Erfolgsfaktoren von Volkswirtschaften insgesamt oder von einzelnen Unternehmen. Die Frage, welche Rahmenbedingungen und Standortfaktoren für die Industrie besonders relevant sind, wird hingegen bislang umfassend nicht in den Fokus gerückt, geschweige denn zufriedenstellend beantwortet. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln beauftragt, diese Forschungslücke zu schließen und u. a. folgende Aufgabenstellungen vorgegeben:

  • Es soll herausgearbeitet werden, welches die maßgeblichen Standortbedingungen für die Industrie sind und welches relative Gewicht sie bei Standort- und Investitionsentscheidungen haben.
  • Insbesondere soll geprüft werden, ob sich spezifische Standortindikatoren identifizieren lassen, die für Industrieunternehmen im Vergleich zu Dienstleistern eine besonders hohe Relevanz aufweisen.
  • Schließlich soll ein Messkonzept und Indikatorenset für die empirische Abschätzung der industriellen Standortqualität entwickelt werden und auf dieser Basis die Entwicklung der industriellen Standortqualität Deutschlands im Vergleich zu wichtigen Konkurrenzländern in den letzten 15 Jahren aufgezeigt werden.
  • Bei alledem sind bekannte einschlägige Studien zu Standortrankings zu berücksichtigen und bezüglich der hier verfolgten Fragestellung einzuordnen.

Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

Institut der deutschen Wirtschaft Köln in Zusammenarbeit mit der IW Consult GmbH: Die Messung der industriellen Standortqualität in Deutschland
IconDownload | PDF

Ansprechpartner

26. Mai 2017

Klaus-Heiner Röhl Medizintechnik: Hightech für die GesundheitArrow

Qualitativ hochwertige und weltweit nachgefragte Produkte sorgen dafür, dass Umsatz und Beschäftigung in der Medizintechnik-Branche seit Jahren wachsen. Auch die Aussichten für diesen Zweig der deutschen Metall- und Elektro-Industrie sind gut – dank der steigenden Lebenserwartung in den Industriestaaten und des zunehmenden Wohlstands in den Schwellen- und Entwicklungsländern. mehr auf iwd.de

19. Mai 2017

Klaus-Heiner Röhl Wirtschaftsfaktor MesseArrow

Obwohl sich heutzutage fast alle Geschäfte online abwickeln lassen, sind Messen mit ihren klassischen Begegnungen von Angesicht zu Angesicht für Unternehmen nach wie vor von zentraler Bedeutung. Und das wird auf absehbare Zeit auch so bleiben. mehr auf iwd.de

9. Mai 2017

Kommentar von Margarete Haase „Ist NRW ein Industrieland oder ein Naturschutzreservat?“Arrow

Zahlreiche umwelt- und klimapolitische Alleingänge der amtierenden Düsseldorfer Landesregierung haben die Betriebe in Nordrhein-Westfalen unverhältnismäßig belastet, schreibt Margarete Haase, Mitglied des Vorstands der Kölner Deutz AG, in ihrem Kommentar für den iwd. Die Vizepräsidentin von „unternehmer nrw“ plädiert deshalb dafür, der Wirtschaftspolitik nach der Landtagswahl wieder einen höheren Stellenwert beizumessen. mehr auf iwd.de