Das Thema Ressourceneffizienz ist in den letzten Jahren sowohl in Deutschland als auch auf der Ebene der Europäischen Union immer mehr in den Fokus der politischen Diskussion gerückt. Durch das angestrebte Ziel der Steigerung der Ressourceneffizienz sollen die Bemühungen um einen verbesserten Umweltschutz sowie einen stärkeren Klimaschutz ergänzt und unterstützt werden. In diesem Zusammenhang wird bisher besonders die ökologische Dimension in den Vordergrund gerückt. Der ökonomische Aspekt wird vielfach ausgeblendet oder nur unzureichend berücksichtigt. Dabei spielt gerade auf unternehmerischer (Mikro-)Ebene der effiziente Einsatz von Ressourcen schon immer eine große Rolle, da er sich unmittelbar auf das betriebswirtschaftliche Ergebnis auswirkt und Unternehmen deshalb ein großes Eigeninteresse daran haben, sparsam mit Ressourcen umzugehen. Vor dem Hintergrund des zunehmenden, auch globalen Wettbewerbs wird dies für die Unternehmen noch wichtiger.

Die vorgelegte Studie soll einen Beitrag dazu leisten, die ökonomische Dimension des Themas darzulegen und zu vertiefen, da nur dadurch dem Nachhaltigkeitsziel angemessen und ausgewogen Rechnung getragen wird.

Studie für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Hendrik Biebeler / Thorsten Lang: Ressourceneffizienzindikatoren – Darstellung und Bewertung

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Eisenerz verliert ein Fünftel seines Werts
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Metalleinkäufer werden durch der Rückgang des Preisniveaus an den Metallmärkten im April spürbar entlastet. Das zeigt der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. mehr

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Nach einem fast 20-prozentigen Anstieg der Metallpreise seit Oktober 2016 haben die Notierungen an den internationalen Märkten zuletzt eine Atempause eingelegt. Der Industriemetallpreis-Index (IMP-Index) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) zeigt für März einen Rückgang um 1,5 Prozent oder 5,3 Punkte auf 357,2 an. mehr

Eines von zwei Unternehmen macht Ökodesign digital
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Jedes zweite Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe spart Material, indem es seine Produkte ressourceneffizient designt. Obwohl die zunehmende digitale Vernetzung in komplexen industriellen Produktionsabläufen neue Möglichkeiten zur Ressourceneinsparung öffnet, ist fast die Hälfte der Industrieunternehmen, die beim Produktdesign ansetzt, nicht digital vernetzt. mehr