Bei der Sicherung und Verbesserung der Qualität von Schule als Ziel der aktuellen Reformbestrebungen können und müssen die Schulleitungen eine entscheidende Rolle spielen. Bereits im Jahr 2008 hat sich die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT mit der Veröffentlichung „Was Schulleiter als Führungskräfte brauchen“ der Aufgabe angenommen, die Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern beim Thema System- und Schulmanagement zu beleuchten und die Bedeutung hervorzuheben, die Schulleiter als Führungskräfte in diesem Kontext einnehmen.

In der Studie „Was Schulleiter als Führungskräfte brauchen“ wurde festgestellt, dass in allen Bundesländern der Paradigmenwechsel im Systemmanagement mehr oder weniger eingeleitet worden ist. Erklärtes politisches Ziel war und ist, Schulleitungen zunehmend mehr Verantwortung und Gestaltungsfreiräume zu übertragen, um die Bildungsqualität in ihren Schulen zu verbessern und zu sichern. Da aber deutliche Diskrepanzen zwischen der politisch gewollten Selbstständigkeit der Schule und den tatsächlichen Entscheidungs- und Verantwortungskompetenzen der Schulleitungen zu konstatieren waren, bestand noch ein erhebliches Verbesserungspotenzial.

Mit der vorliegenden Analyse unterstützt die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT die Reformbestrebungen in den Ländern, durch die Einrichtung eines zielorientierten Schulmanagements und der Übertragung von Entscheidungskompetenzen den Schulen den dafür erforderlichen Handlungsspielraum zu überlassen, um Qualität, Chancengerechtigkeit und Effizienz des Schulsystems zu fördern. Schulen brauchen stärkere Unabhängigkeit und mehr Eigenverantwortung, um der hohen gesellschaftlichen Verantwortung besser gerecht zu werden.

Analyse für die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT

Helmut E. Klein: Schulleiter brauchen mehr Eigenverantwortung und Entscheidungskompetenz

IconDownload | PDF

21. September 2017

Christiane Konegen-Grenier Neun Wege zur Hochschule der ZukunftArrow

Die deutschen Universitäten und Fachhochschulen hinken in puncto Digitalisierung und Internationalisierung hinterher. Und auch die Lehre lässt vielerorts zu wünschen übrig, wie die teils hohen Abbrecherzahlen zeigen. Die Hochschulpolitik und -finanzierung braucht deshalb neue Konzepte, die auch den Bund einbinden. mehr auf iwd.de

IW-Kurzbericht, 23. August 2017

Christiane Konegen-Grenier / Mathias Winde Globale Unternehmen bevorzugen regionale BildungsinvestitionenArrow

Global agierende Unternehmen fördern in erster Linie Studierende und Hochschulen in ihrer Region. Weiter entfernte oder ausländische Hochschulen werden bei den Investitionen seltener berücksichtigt. Denn auch im digitalisierten Zeitalter ist der persönliche Kontakt für Unternehmen ein entscheidender Faktor für eine erfolgreiche Kooperation mit der Wissenschaft. mehr