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Die für die Erstellung eines Müllgebühren-Rankings nötigen Informationen und Gebühren werden aus den jeweils aktuellen Abfallwirtschaftssatzungen und Abfallgebührensatzungen der Städte erhoben. Bei fehlenden Angaben, vorwiegend zu etwaiger Gebühren für die Sperrmüll- und Altpapierentsorgung, werden in Einzelfällen die Internetpräsenzen der Abfallwirtschaftsunternehmen zu Rate gezogen.

Um die Müllgebühren in den 100 Städten mit den meisten Einwohnern vergleichbar zu machen, werden verschieden Annahmen getroffen. Diese Annahmen können in die beiden Kategorien „Anfallende Müllmenge“ und „Abtransport“ eingeteilt werden.
Für die anfallende Müllmenge wird ein Musterhaushalt definiert, der die vier Müllsorten Restmüll, Biomüll, Sperrmüll und Altpapier produziert. Andere Müllsorten werden entweder als gebührenfrei (Wertstoffe) oder nicht regelmäßig anfallend (Sondermüll) angesehen.

Der Abtransport unterscheidet sich zwischen den Städten im Abfuhrrhythmus und im Servicegrad. Eine Leerung der Tonnen ohne Mitwirkung des Haushalts wird als Vollservice bezeichnet; werden Tonnen hingegen durch den Haushalt z.B. am Bürgersteig bereitgestellt, so ist dies ein Teilservice. In Kombination mit einem wöchentlichen und einem vierzehntägigen Abholrhythmus werden somit vier verschiedene Systemvarianten untersucht. Um einen Vergleich in einem Gesamtranking zu ermöglichen, werden für die nicht angebotenen Systemvarianten hypothetische Gebühren approximiert und die Ergebnisse in einem Müllgebührenindex zusammengefasst.

Gutachten für Haus und Grund Deutschland

Hanno Kempermann: Müllgebührenranking 2016 – Die 100 größten deutschen Städte

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12. Oktober 2017

Agnes Millack Vielfältiges AbendprogrammArrow

Eine interessante Region zeichnet sich nicht nur durch gute Arbeitsmöglichkeiten aus, sondern auch durch ein ansprechendes und umfangreiches Kultur- und Freizeitangebot. Die größte Dichte gibt es im Saarland. Am vielfältigsten ist eine kleine Stadt in Rheinland-Pfalz. mehr auf iwd.de

Anstieg der Metallpreise gewinnt an Dynamik
Gastbeitrag, 8. September 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Anstieg der Metallpreise gewinnt an DynamikArrow

Der starke Euro dämpft den Preisanstieg der Metallimporte im Euroraum, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung. mehr

29. August 2017

Matthias Diermeier / Henry Goecke / Adriana Neligan Riskante RohstoffquellenArrow

Vor allem die deutsche Industrie ist auf Rohstofflieferungen aus dem Ausland angewiesen. Der Wert dieser Importe hat sich zwischen 1995 und 2011 verfünffacht. Auch der Anteil der Einfuhren aus politisch und wirtschaftlich besonders risikobehafteten Ländern ist gestiegen – auf mittlerweile deutlich über 60 Prozent. mehr auf iwd.de