Dabei ist die Tourismuswirtschaft für die bis vor Beginn der Krise sehr gute Lage des Arbeitsmarkts in Deutschland maßgeblich mitverantwortlich. Beispielsweise durch Reisebüros und Reiseveranstalter, Gastronomie, Hotellerie, Busreisebetriebe und Freizeitparks werden Arbeitsplätze auch im für Deutschland so wichtigen ländlichen Raum zur Verfügung gestellt. Zusätzlich ist die Struktur der Arbeitsplätze im Tourismus komplementär zu denen der Automobilindustrie oder des Maschinenbaus und daher überlebensnotwendig, um die Ausgewogenheit der politischen Maßnahmen und die Akzeptanz in der Bevölkerung sicherzustellen. Insbesondere um dem Gerechtigkeitsempfinden der Beschäftigten in der Tourismuswirtschaft Rechnung zu tragen, ist es wichtig, auch die Arbeitsplätze der fast drei Millionen Beschäftigten der Tourismuswirtschaft, die jetzt durch die Krise auf dem Spiel stehen, zu retten. Damit das geschehen kann, ist es notwendig die Liquidität der zahlreichen kleinen und mittleren Betriebe zu sichern.