Im Jahr 2012 erwirtschaftete die pharmazeutische Industrie in Deutschland fast 42 Milliarden Euro Umsatz – 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Von dem krisenbedingt leichten Rückgang 2009 hat sich die Branche mittlerweile gut erholt; sie verbuchte seit 2009 insgesamt ein Umsatzplus von gut 11 Prozent. 2012 erzielte die Branche zwei Drittel ihres Umsatzes im Ausland. Dieser Anteil ist seit 2008 um 6 Prozentpunkte gestiegen.

Mit 25,2 Milliarden Euro bestritten die forschenden Pharmaproduzenten – das sind die Unternehmensteile der vfa-Mitgliedsunternehmen, die laut Statistischem Bundesamt der Pharmaindustrie zugerechnet werden – im Jahr 2012 rund 60 Prozent des gesamten Branchenumsatzes; 72 Prozent ihres Umsatzes erwirtschafteten sie im Ausland. Dabei konnten sie ihren Umsatz um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Die Gründe für diese im Vergleich zur gesamten Pharmaindustrie schwächere Umsatzentwicklung sind vielfältig: So sind vor allem die forschenden Pharmaproduzenten von sinkenden Produktpreisen etwa aufgrund staatlicher Sparmaßnahmen betroffen, aber auch von Patentabläufen umsatzstarker Produkte in der jüngeren Vergangenheit. Betrachtet man dagegen die vfa-Mitgliedsunternehmen insgesamt, also inklusive dem Vertrieb und sonstigen Unternehmensteilen, summierte sich deren Umsatz für das Jahr 2012 sogar auf 37,4 Milliarden Euro.