Bayern teilt sich mit den Niederlanden, Belgien, Frankreich, Deutschland und Italien Plätze im Mittelfeld des Dynamikranking der industriellen Standortqualität. Mit 95,9 Punkten erreicht Bayern den 27. Rang. Deutschland liegt knapp dahinter auf Rang 28. An der Spitze platziert sich unangefochten die Volksrepublik China mit 143,7 Punkten. Wie im Vorjahr belegen Schwellenländer die ersten zwölf Ränge. Südkorea bleibt das beste Industrieland auf Rang 13 (106,6 Punkte). Weitere traditionelle Wettbewerber können sich vor Bayern platzieren. Zu den wichtigsten zählen die USA (Rang 19), die Niederlande (Rang 24) und Frankreich (Rang 26).

Die Entwicklung der Schwellenländer in Asien verläuft mit der größten Dynamik (114,1 Punkte). Die Aufholeffekte Asiens zeichnen sich deutlich ab, denn Aufsteigerregionen in Europa und auf anderen Kontinenten zeigen eine geringere Dynamik. Ihr Index-Mittelwert ist mit 101,2 bzw. 101,6 Punkten nur leicht überdurchschnittlich. Die Industrieländer hingegen erzielen unterdurchschnittliche Werte im Dynamikranking. Die europäischen Industrienationen weisen die geringste Entwicklungsdynamik auf (91,8 Punkte). Andere entwickelte Volkswirtschaften liegen ebenfalls unter dem Durschnitt, auch wenn der ländergruppenspezifische Mittelwert weniger stark vom Index-Mittelwert abweicht (97,2 Punkte).