Der demografische Wandel in Deutschland stellt die Politik vor große Herausforderungen. Die Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung verlangen sowohl Änderungen der Einstellungen in der Gesellschaft als auch systematisierte Antworten darauf, wie zukünftig ein ausreichend qualifiziertes Erwerbspersonenangebot gesichert werden kann. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat als eine Antwort auf diese doppelte Herausforderung die Programmatik der „Bildung in der zweiten Lebenshälfte“ geprägt. Die vorliegende Studie widmet sich den mit diesem neuen Leitbild verbundenen Auswirkungen auf die damit erzielbaren individuellen Bildungsrenditen und betrieblichen Effekte sowie die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Auswirkungen. Sie verdeutlicht, dass mit einer solchen Strategie entlang der drei Sicherungspfade „Köpfe“, „Zeit“ und „Produktivität“ sowohl eine Ausdehnung der Lebensarbeitszeit als auch eine Erhöhung der Produktivität einhergehen kann, mit denen den wachstumsdämpfenden Effekten der Alterung und Schrumpfung des Erwerbspersonenpotenzials entgegengewirktwerden kann. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Kurzfassung der Studie

Christina Anger / Vera Erdmann / Axel Plünnecke / Oliver Stettes: Bildung in der zweiten Lebenshälfte - Bildungsrendite und volkswirtschaftliche Effekte
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18. Mai 2017

Wido Geis Bund muss Kita-Lücken schließenArrow

Seit August 2013 haben Eltern Anspruch auf einen Betreuungsplatz, sobald ihr Kind ein Jahr alt ist. Dennoch fehlen noch immer gut 293.000 Plätze für unter Dreijährige. Weil der Bedarf weiter steigen dürfte, ist das neue Investitionsprogramm des Bundes zur Kita-Finanzierung ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung. mehr auf iwd.de

Lebenszufriedenheit der Generation 60 plus steigt
IW-Kurzbericht, 16. Mai 2017

Mara Grunewald Lebenszufriedenheit der Generation 60 plus steigtArrow

In den letzten Jahren ist die allgemeine Lebenszufriedenheit der Bürger in Deutschland gestiegen. Rund 55 Prozent geben eine hohe Zufriedenheit an, während dies vor 10 Jahren nur 35 Prozent taten. Arbeit ist ein wichtiger Zufriedenheitsmotor und macht auch im Alter glücklich. mehr