Der demografische Wandel in Deutschland stellt die Politik vor große Herausforderungen. Die Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung verlangen sowohl Änderungen der Einstellungen in der Gesellschaft als auch systematisierte Antworten darauf, wie zukünftig ein ausreichend qualifiziertes Erwerbspersonenangebot gesichert werden kann. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat als eine Antwort auf diese doppelte Herausforderung die Programmatik der „Bildung in der zweiten Lebenshälfte“ geprägt. Die vorliegende Studie widmet sich den mit diesem neuen Leitbild verbundenen Auswirkungen auf die damit erzielbaren individuellen Bildungsrenditen und betrieblichen Effekte sowie die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Auswirkungen. Sie verdeutlicht, dass mit einer solchen Strategie entlang der drei Sicherungspfade „Köpfe“, „Zeit“ und „Produktivität“ sowohl eine Ausdehnung der Lebensarbeitszeit als auch eine Erhöhung der Produktivität einhergehen kann, mit denen den wachstumsdämpfenden Effekten der Alterung und Schrumpfung des Erwerbspersonenpotenzials entgegengewirktwerden kann. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Kurzfassung der Studie

Christina Anger / Vera Erdmann / Axel Plünnecke / Oliver Stettes: Bildung in der zweiten Lebenshälfte - Bildungsrendite und volkswirtschaftliche Effekte
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Zukunft gestalten mit altersheterogenen Belegschaften
IW-Kurzbericht, 10. Oktober 2017

Andrea Hammermann / Matthias Niendorf / Jörg Schmidt Zukunft gestalten mit altersheterogenen BelegschaftenArrow

Die Altersstruktur der Beschäftigten in deutschen Unternehmen folgt dem demografischen Trend in der Bevölkerung. Nicht nur das durchschnittliche Alter der Belegschaften nimmt zu, sondern auch ihre Heterogenität. Gerade in Zeiten einer zunehmenden Digitalisierung und Globalisierung stellt dies neue Anforderungen an eine vorausschauende Personalpolitik. mehr

Berliner Gespräche Herbsttagung
Veranstaltung, 5. Oktober 2017

Berliner Gespräche Herbsttagung Der Investitionsstandort D vor strukturellen VeränderungenArrow

Die deutsche Volkswirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren außerordentlich stabil entwickelt. Für die nähere Zukunft stellen sich jedoch Herausforderungen, die nicht früh genug angegangen werden können: Die demografische Entwicklung führt zwar nicht zu einer Schrumpfung unserer Gesellschaft, wohl aber zu ihrer weiteren Alterung. Gleichzeitig verändert die Digitalisierung die traditionelle Industrie grundlegend. mehr

4. Oktober 2017

Markus Körbel / Sarah Pierenkemper / Michael Zibrowius Personalsuche im AuslandArrow

Deutsche Unternehmen haben auch an ihren Auslandsstandorten oft damit zu kämpfen, dass es an beruflich qualifizierten Mitarbeitern mangelt. Was die Betriebe dagegen tun können, zeigt das IW Köln am Beispiel von sechs Schwellenländern. mehr auf iwd.de