Der demografische Wandel in Deutschland stellt die Politik vor große Herausforderungen. Die Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung verlangen sowohl Änderungen der Einstellungen in der Gesellschaft als auch systematisierte Antworten darauf, wie zukünftig ein ausreichend qualifiziertes Erwerbspersonenangebot gesichert werden kann. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat als eine Antwort auf diese doppelte Herausforderung die Programmatik der „Bildung in der zweiten Lebenshälfte“ geprägt. Die vorliegende Studie widmet sich den mit diesem neuen Leitbild verbundenen Auswirkungen auf die damit erzielbaren individuellen Bildungsrenditen und betrieblichen Effekte sowie die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Auswirkungen. Sie verdeutlicht, dass mit einer solchen Strategie entlang der drei Sicherungspfade „Köpfe“, „Zeit“ und „Produktivität“ sowohl eine Ausdehnung der Lebensarbeitszeit als auch eine Erhöhung der Produktivität einhergehen kann, mit denen den wachstumsdämpfenden Effekten der Alterung und Schrumpfung des Erwerbspersonenpotenzials entgegengewirktwerden kann. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Kurzfassung der Studie

Christina Anger / Vera Erdmann / Axel Plünnecke / Oliver Stettes: Bildung in der zweiten Lebenshälfte - Bildungsrendite und volkswirtschaftliche Effekte
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14. Juli 2017

Tobias Hentze Steuerloch mit AnsageArrow

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