Der demografische Wandel in Deutschland stellt die Politik vor große Herausforderungen. Die Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung verlangen sowohl Änderungen der Einstellungen in der Gesellschaft als auch systematisierte Antworten darauf, wie zukünftig ein ausreichend qualifiziertes Erwerbspersonenangebot gesichert werden kann. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat als eine Antwort auf diese doppelte Herausforderung die Programmatik der „Bildung in der zweiten Lebenshälfte“ geprägt. Die vorliegende Studie widmet sich den mit diesem neuen Leitbild verbundenen Auswirkungen auf die damit erzielbaren individuellen Bildungsrenditen und betrieblichen Effekte sowie die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Auswirkungen. Sie verdeutlicht, dass mit einer solchen Strategie entlang der drei Sicherungspfade „Köpfe“, „Zeit“ und „Produktivität“ sowohl eine Ausdehnung der Lebensarbeitszeit als auch eine Erhöhung der Produktivität einhergehen kann, mit denen den wachstumsdämpfenden Effekten der Alterung und Schrumpfung des Erwerbspersonenpotenzials entgegengewirktwerden kann. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Kurzfassung der Studie

Christina Anger / Vera Erdmann / Axel Plünnecke / Oliver Stettes: Bildung in der zweiten Lebenshälfte - Bildungsrendite und volkswirtschaftliche Effekte
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IW-Report
IW-Report, 15. September 2017

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Deutschland, Österreich und die Schweiz sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, um ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. mehr

„Die Arbeitswelt 4.0 bietet mehr Chancen als Risiken”
Interview, 7. September 2017

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Der digitale Wandel ist ein laufender realer Experimentierraum für Unternehmen und Beschäftigte, schreibt IW-Wissenschaftsleiter Hans-Peter Klös auf der Informationsplattform Arbeiten 4.0 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. mehr

IW-Trends, 1. September 2017

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