• Wie werden sich das Angebot an und die Nachfrage nach Erwerbstätigen in den nächsten Jahrzehnten entwickeln? Von welchen Faktoren werden diese Entwicklungen abhängen?
  • In welchen Bereichen ist ein Fachkräftemangel zu erwarten?
  • Welche Indikatoren lassen sich heranziehen, um die Entwicklung der Erwerbstätigenzahlen und des Fachkräftebedarfs zu prognostizieren?
  • Welchen Unsicherheiten unterliegen diese Prognosen? Wie sollten politische Entscheidungsträger mit diesen Unsicherheiten umgehen?
  • Hat die wachsende Konkurrenz zwischen beruflicher und akademischer Ausbildung gesamtwirtschaftlich schädliche Effekte? Wie lassen sich diese gegebenenfalls mildern?
  • In welchem Umfang werden in den nächsten Jahrzehnten Akademiker auf dem Arbeitsmarkt benötigt? Ist eine Überversorgung des Arbeitsmarktes mit Akademikern vorstellbar?
  • Wie lässt sich erreichen, dass die Bedarfe des Arbeitsmarktes bereits bei den Entscheidungen der Schulabsolventen für einen Ausbildungsweg Berücksichtigung finden?
  • Wie lässt sich die Durchlässigkeit zwischen den Ausbildungssektoren erhöhen? Welche Potenziale bergen dabei Hybridmodelle wie das duale Studium?
  • Wie lässt sich sicherstellen, dass die von den Hochschulen vermittelten Qualifikationen und die Bedarfe des Arbeitsmarktes möglichst gut korrespondieren?
  • Anhand welcher Indikatoren kann diese Korrespondenz überprüft werden?
  • Wie lässt sich verhindern, dass die zeitliche Distanz zwischen dem Beginn der Ausbildung und dem Eintritt in den Arbeitsmarkt sogenannte „Schweinezyklen“ verursacht?
  • Wie lässt sich die Fehleranfälligkeit planerischer Ansätze minimieren? Auf welche Weise lassen sich u. U. marktliche Mechanismen in die Steuerung der hochschulischen Ausbildungsangeboteintegrieren?
  • Wie lässt sich der Bedarf an hochschulischen Weiterbildungsangeboten in den nächsten Jahrzehnten entwickeln? Welche Faktoren sind dafür ausschlaggebend?
  • Wie lässt sich erklären, dass bisher sowohl das Angebot als auch die Nachfrage nach hochschulischen Weiterbildungsangeboten eher gering ausfallen?
  • Auf welche Weise und in welche Richtung sollten die Hochschulen ihre Weiterbildungsangebote ausbauen?

Fragenkatalog mit Antworten

Christiane Konegen-Grenier / Axel Plünnecke: Demografische Entwicklung und Fachkräftequalifizierung
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MINT-Berufe: Es fehlen mehr Arbeitskräfte denn je
IW-Nachricht, 12. September 2017

Sarah Berger MINT-Berufe: Es fehlen mehr Arbeitskräfte denn jeArrow

Die OECD lobt Deutschland in ihrem Bericht „Bildung auf einen Blick“ für die akademische und duale Ausbildung im MINT-Bereich – zu Recht. Dennoch fehlen immer mehr Arbeitskräfte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Um die Lücke zu schließen, muss noch mehr in den Nachwuchs investiert werden. mehr

IW-Report
IW-Report, 7. September 2017

Christian Friesl / Wido Geis / Martin Hörmann / Patrick Schellenbauer / Fabian Schnell / Clemens Wallner Migration und Arbeitsmärkte in Deutschland, Österreich und der SchweizArrow

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, um ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. mehr

IW-Kurzbericht, 1. September 2017

Wido Geis Fachkräfte made in OsteuropaArrow

Zuwanderung aus den neuen EU-Mitgliedsländern hat in den letzten Jahren einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland geleistet. So ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus diesen Ländern zwischen Januar 2010 und Mai 2017 von 254.000 auf 1,14 Millionen gestiegen. Gleichzeitig ist die Arbeitslosenquote von osteuropäischen EU-Bürgern von 15,2 auf 8,3 Prozent gesunken. mehr