Mit ihren Vorschlägen für ein ganzheitliches, transparentes und leistungsorientiertes System der Hochschulfinanzierung erneuern BDA, BDI, IW Köln und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ihre Forderung nach einer grundlegenden Umgestaltung der Finanzierung von Studium, Lehre und Forschung. Sie verfolgen damit das Ziel:

  • die Autonomie der Hochschulen sowie ihre Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit zu stärken, insbesondere durch die Minimierung bestehender Fehlanreize und die Schaffung von Investitionsanreizen
  • die nachhaltige Finanzierung der Hochschulen zu sichern
  • ein bundesweites, transparentes und an einheitliche Regeln gebundenes System zu schaffen, in dem Länder und Bund kooperativ zusammenwirken

Studium, Lehre und Forschung als bestimmende Aufgaben- und Leistungsfelder der Hochschulen sind eng miteinander verflochten. Deshalb können die Mechanismen ihrer Finanzierung nicht unabhängig voneinander betrachtet werden. Die Vorschläge umfassen daher alle drei Komponenten.

Die Hochschulen erbringen einen unverzichtbaren Beitrag zur Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit Deutschlands. Hiervon profitiert die gesamte Gesellschaft und mit ihr auch die Wirtschaft, die auf gut ausgebildete Fachkräfte, neueste Forschungsergebnisse und hochwertige wissenschaftliche Dienstleistungen angewiesen ist. Ein ganzheitliches, transparentes und leistungsorientiertes System der Hochschulfinanzierung ist Voraussetzung dafür, dass die Hochschulen den vielfältigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ansprüchen bestmöglich gerecht werden.

Vorschlag von BDA, BDI, IW und Stifterverband

Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Bundesverband der Deutschen Industrie, Institut der deutschen Wirtschaft Köln und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft: Hochschulfinanzierung – Ganzheitlich, transparent und leistungsorientiert gestalten

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12. Juni 2017

Christiane Konegen-Grenier Erasmus: Ein Ticket für neun Millionen Menschen Arrow

Das europäische Erasmus-Programm, das in diesem Juni seinen 30. Geburtstag feiert, hat zunächst nur Studenten finanziell unterstützt, die ein Auslandssemester absolvieren wollten. Mittlerweile fördert das zu Erasmus+ umgetaufte Projekt nicht nur einen deutlich größeren Personenkreis, sondern umfasst auch sämtliche Bildungsbereiche. Allein 2015 investierte Brüssel dafür mehr als 2,1 Milliarden Euro. mehr auf iwd.de

Pressemitteilung, 11. April 2017

Studentenwohnungen Deutschland baut zu wenig – und falschArrow

Für Studenten wird es in Deutschland immer schwieriger, bezahlbare Wohnungen zu finden. Das zeigt der Studentenwohnpreisindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und der Deutschen Real Estate Funds (DREF) in Kooperation mit ImmobilienScout24. Die Mieten steigen rasant, weil zu wenige passende Wohnungen gebaut werden. mehr

5. April 2017

Bildung Der Trend geht zum AkademikerArrow

Schon seit Jahrzehnten gibt es in Deutschland einen Trend zu höheren Bildungsabschlüssen. Durch die Flüchtlingsmigration steigt zwar derzeit der Anteil der Geringqualifizierten, doch in den kommenden Jahren dürften viele Flüchtlingskinder ein höheres Bildungsniveau als ihre Eltern erreichen. mehr auf iwd.de