Das deutsche Bildungssystem ist auf einem guten Weg, wie der Bildungsmonitor 2007 belegt, den das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt hat. Demnach haben stehen alle Bundesländer günstiger da als in den Vorjahren. Sie haben die Voraussetzungen dafür verbessert, dass das Bildungssystem das wirtschaftliche Wachstum begünstigen kann. Zum Zurücklehnen es aber zu früh: Alle Länder müssen die Effektivität und Effizienz ihrer Bildungspolitik verbessern. Besonderen Handlungsbedarf gibt es auch in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern.

Der zum vierten Mal erstellte Bildungsmonitor weist für das Jahr 2007 zum Teil deutliche Verbesserungen aus. Besonders stark zugelegt haben die Bundesländer Berlin und Hessen. An der Spitze des Bildungsmonitors 2007 steht in diesem Jahr Sachsen, das zusammen mit Thüringen die besten Betreuungsbedingungen und die am besten ausgebaute Förderinfrastruktur ausweist. Beide ostdeutsche Freistaaten bilden im Vergleich zum heimischen Bedarf überdurchschnittlich viele Nachwuchskräfte in den mathematisch/naturwissenschaftlichen und technischen Fächern aus.

Zum Spitzenquartett zählen wie in den Vorjahren Baden-Württemberg und Bayern, die mit hohen relativen Bildungsausgaben, einer überdurchschnittlichen Schulqualität und eine günstige Bewertung im Bereich berufliche Bildung/Arbeitsmarktorientierung Punkten können. Die beiden Süd-Länder zeichnen sich gegenüber anderen Regionen durch eine hohe Schulqualität und eine relativ geringe Wahrscheinlichkeit aus, dass Jugendliche beim Verlassen der allgemeinbildenden Schulen nicht die erforderliche Ausbildungsreife aufweisen.

Studie

Axel Plünnecke / Ilona Riesen / Oliver Stettes: Bildungsmonitor 2007
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