2009, 112 Seiten Die deutsche Industrie war in den letzten Jahren ausgesprochen erfolgreich. Sie war das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, eilte von einem Exportrekord zum nächsten und gewann Marktanteile auf den Weltmärkten hinzu. Die Thesen von der De-Industrialisierung und Tertiarisierung, lange Zeit scheinbar unumstößliche ökonomische Gesetze, verlieren an Überzeugungskraft. Und viele industrienahe Dienstleistungen könnten ohne eine leistungsfähige Industrie nicht so erfolgreich sein. Deshalb ist es so eminent wichtig für den deutschen Standort, dass die Industriepolitik in Deutschland und Europa industrielle Entwicklungspotenziale schafft, statt sie zu behindern. Industrie mit Old Economy zu assoziieren und als Auslaufmodell abzustempeln, wäre ein verhängnisvoller Fehler. In ihren Beiträgen versuchen die Referenten, Umrisse einer Industriepolitik für das 21. Jahrhundert zu skizzieren und Akzente für die weitere Diskussion zu setzen: Wie sollte eine moderne Industriepolitik ausgestaltet sein und wie sind vor diesem Hintergrund neuere nationale und europäische Entwicklungen einzuschätzen? Das Symposium stand im Zeichen des Gedenkens an die Lebensleistung des verstorbenen Dr. Manfred Lennings, Präsident des IW Köln seit 1982, der dieses Amt über 18 Jahre lang ausübte.
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3. November 2017

Christian Rusche Die Einnahmen streamenArrow

Das Kerngeschäft der Musikindustrie war jahrzehntelang der Verkauf von LPs und CDs. Tauschbörsen und das verstärkte Kopieren von CDs sorgten für einen Rückgang der Verkäufe und stürzten die Musikindustrie in eine Krise. Doch dank Musikstreaming ist die Branche auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. mehr auf iwd.de

23. Oktober 2017

Henry Goecke Digitalisierung hat noch viel PotenzialArrow

Einer aktuellen Studie zufolge kommt Deutschland derzeit auf eine digitale Wirtschaftsleistung von 332 Milliarden Euro – allerdings ist erst ein Fünftel der Unternehmen wirklich in der digitalen Welt angekommen. mehr auf iwd.de

Gastbeitrag, 12. Oktober 2017

Hubertus Bardt in der Börsen-Zeitung Auf die Metallverarbeiter kommen höhere Preise zuArrow

Für die metallverarbeitende Industrie in Deutschland war der vergangene Monat ein vergleichsweise ruhiger – wenn man es von der Beschaffungsseite her betrachtet. Denn die durchschnittlichen Metallpreise haben sich im September praktisch nicht verändert, schreibt IW-Ressourcenökonom Hubertus Bardt in der Börsenzeitung mehr