In den vergangenen Jahren hat sich in Deutschland ein bedeutsamer Fachkräfteengpass im Ingenieursegment des Arbeitsmarktes herausgebildet. Wenngleich das Niveau der Ingenieurlücke bedingt durch die Finanzmarktkrise aktuell sinkt, so übersteigt der volkswirtschaftliche Bedarf an adäquat qualifizierten Ingenieuren das Arbeitskräfteangebot weiterhin deutlich. Im Zuge der Entwicklung der vergangenen Jahre ist die Arbeitslosigkeit von Ingenieuren stark zurückgegangen, dass bereits seit längerem faktisch Vollbeschäftigung verzeichnet wird. Die Ingenieurlücke beeinträchtigt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und hindert sie daran, ihr volles Potenzial hinsichtlich Auftragsakquise und -abwicklung sowie Innovations- und Forschungstätigkeit auszuschöpfen. Im Rahmen dieser Studie wird die aktuelle und mittelfristige Arbeitsmarktlage für Ingenieure vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzmarktkrise untersucht. Dabei werden Unterschiede zwischen der aktuellen Situation und dem Arbeitsmarktabschwung im Anschluss an den New Economy-Boom verdeutlicht. Die Studie ist eine Kooperation zwischen dem Verein Deutscher Ingenieure und dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

Studie

Ingenieurarbeitsmarkt 2008/09 – Fachkräftelücke, Demografie und Ingenieure 50Plus
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IW-Nachricht, 18. Juli 2017

Oliver Koppel MINT: Fachkräfte verzweifelt gesuchtArrow

Egal ob Digitalisierung, Industrie 4.0 oder Elektromobilität – für die Umsetzung dieser neuen Trends benötigen Unternehmen in Deutschland technisch-naturwissenschaftliches Know-How. Das zeigt sich auch am Arbeitsmarkt: Noch nie waren in den sogenannten MINT-Berufen so viele offene Stellen zu besetzen. mehr

Es gibt keine Krise bei Facharbeitern
IW-Nachricht, 14. Juni 2017

Holger Schäfer Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei FacharbeiternArrow

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege. mehr