Drei Viertel der Unternehmen wünschen sich ein Bekenntnis der nächsten Bundesregierung zu Erleichterungen bei Steuern und Abgaben und fordern einen Abbau der Bürokratie, die Hälfte der Firmen sieht zudem den Abbau öffentlicher Schulden sowie die Regulierung der Finanzmärkte als vordringlichste wirtschaftspolitische Aufgaben. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des dritten BDI-IW-Unternehmervotums auf Basis von 1.180 Unternehmen der Industrie und industrienahen Dienstleistungen, die im August 2009 befragt wurden. Auf die Agenda gehört darüber hinaus für 40 Prozent der befragten Führungskräfte eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Rund ein Drittel der Unternehmen sieht die Regierung auch in der Pflicht, sich um die Sicherung des Fachkräfteangebotes, die Stärkung der Spitzenforschung, die Sicherung der Energieversorgung und die Verbesserung des Umweltschutzes zu kümmern.

Bericht

Ergebnisse der 3. Befragungswelle
Was die Unternehmen von der nächsten Regierung erwarten
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Veranstaltung
Veranstaltung, 29. Mai 2017

2. Preisverleihung Wissenschaftspreis BürokratieArrow

Der Wissenschaftspreis Bürokratie wird für die wissenschaftliche Forschung zur Funktionsweise und Wirkung von Bürokratien in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vergeben. Zur Preisverleihung laden wir Sie herzlich ein. mehr

Erbschaftsteuer: Flat-Tax-Modell schlecht für kleine Unternehmen
IW-Kurzbericht, 21. April 2017

Martin Beznoska / Tobias Hentze Erbschaftsteuer: Flat-Tax-Modell schlecht für kleine UnternehmenArrow

Ein Flat-Tax-Modell mit einer breiten Bemessungsgrundlage und einem einheitlichen Steuersatz würde die Erbschaftssteuer vereinfachen. Im Vergleich zum jetzigen Recht müssten dann Erben von kleinen und mittleren Unternehmen höhere Steuern zahlen, während große Erb- und Schenkungsfälle in der Regel bessergestellt würden. mehr

"Der Spitzensteuersatz sollte später beginnen"
Interview, 19. April 2017

Michael Hüther im Deutschlandfunk „Der Spitzensteuersatz sollte später beginnen”Arrow

Der Wirtschaftsforscher Michael Hüther hat sich für späteren Einsatz des Spitzensteuersatzes ausgesprochen. Jeder elfte deutsche Steuerzahler müsse den Spitzensteuersatz zahlen, darunter seien selbst Facharbeiter, sagte Hüther im Deutschlandfunk. Er fragt: "Ist das wirklich das, was als Spitzensteuersatz gedacht ist?" mehr