Mit der jüngsten Finanzreform hat der Gesetzgeber ein einkommensunabhängiges Finanzierungselement in Form einer Zusatzprämie eingeführt. Die vorliegende Studie untersucht, wie sich Beitragssatz und zusätzlicher Obolus sowie der ergänzende Transferbedarf bei steigenden Gesundheitsausgaben entwickeln. Die Ergebnisse werden mit zwei Finanzierungsalternativen verglichen – einer Finanzierung ausschließlich über Beitragssätze (wie bis zum 31. Dezember 2010) und einer Finanzierung über einkommensunabhängige Gesundheitsprämien mit einem ergänzenden Sozialausgleich über das allgemeine Steuer-Transfer-System.

Studie

Nicole Horschel / Jochen Pimpertz: Wie entwickeln sich Beitragssatz und Gesundheitsprämie sowie das erforderliche Transfervolumen bei steigenen Ausgaben in der Gesetzlichen Krankenversicherung?
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11. September 2017

Jochen Pimpertz Sozialversicherungen: Zur Kasse, bitte!Arrow

Zu den wichtigsten Aufgaben der neuen Bundesregierung wird es gehören, die Sozialversicherungen zukunftsfest zu machen. Ein Blick in die Wahlprogramme zeigt jedoch: Alle Parteien verschließen vor den demografischen Herausforderungen die Augen, bei einigen wird es für junge Erwerbstätige sogar richtig teuer. mehr auf iwd.de

Makroökonomische Effekte einer paritätischen Beitragsfinanzierung
IW policy paper, 23. August 2017

Martin Beznoska / Galina Kolev / Jochen Pimpertz Makroökonomische Effekte einer paritätischen BeitragsfinanzierungArrow

Im Vorfeld der Bundestagswahl wird unter anderem eine Rückkehr zur vollständig paritätischen Beitragsfinanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung gefordert. Allerdings entpuppt sich die damit verbundene Hoffnung auf eine nachhaltige Entlastung der Beitragszahler als Irrweg. mehr