Jedes vierte Unternehmen, das Akademiker beschäftigt, hat mittlerweile auch Bachelorabsolventen eingestellt – oft auf ähnlichen Positionen wie Master- und Diplomabsolventen. Das zeigt eine gemeinsame Studie der Hochschul-Informations-System GmbH, des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln.

Befragt wurden rund 10.000 Bachelor- und Diplomstudenten, 4.500 Bachelorabsolventen und 1.500 Unternehmen. Ein erfreuliches Ergebnis: Zwei Drittel der Betriebe machen beim Einstiegsgehalt keinen Unterschied zwischen den verschiedenen Abschlüssen. Für die Karriere zählt demnach die Bewährung in der Praxis, nicht der Titel.

Studie für den Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft

Kolja Briedis / Christoph Heine / Christiane Konegen-Grenier / Ann-Katrin Schröder: Mit dem Bachelor in den Beruf –Arbeitsmarktbefähigung und -akzeptanz von Bachelorstudierenden und -absolventen

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Bildungsinvestitionen der Wirtschaft 2015
Gutachten, 13. März 2017

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Die Verzahnung von beruflicher Praxis und akademischer Bildung ist ein Hauptanliegen der Unternehmen. Diese haben ihre Ausgaben für die akademische Bildung noch stärker gesteigert als ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft. mehr

IW-Nachricht, 26. Januar 2017

Auslandsstudium Eine europäische ErfolgsstoryArrow

Dank Bologna und Erasmus hat sich die Zahl der deutschen Studierenden im Ausland seit den 1990er Jahren mehr als verdreifacht, wie das Statistische Bundesamt heute mitteilt. Das Auslandsstudium verbessert die Jobchancen und stärkt das Interesse für Europa. Der Brexit stellt diesen Austausch jedoch teilweise in Frage. mehr

16. Dezember 2016

Digitalisierung Die meisten Hochschulen arbeiten noch analogArrow

Ausgerechnet dort, wo neues Wissen entsteht, steckt die Digitalisierung noch in den Kinderschuhen. Bislang verknüpft in Deutschland erst jede dritte Hochschule die klassische Präsenzlehre mit digitalen Lehr- und Lernformen. Auch die Studenten nutzen internetbasierte Medien nur selten zum gemeinsamen Lernen oder Üben. mehr auf iwd.de