Der Beitrag gesellschaftswissenschaftlicher Schulbücher zur ökonomischen Bildung

Ein funktionierendes freiheitlich-demokratisches Gesellschaftssystem setzt voraus, dass seine Mitglieder die Handlungsfähigkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe besitzen.

Im staatlichen Interesse liegt, dass die Individuen Souveränität als Bürger wie auch als Konsumenten erlangen, um an den Gütermärkten partizipieren zu können. Die Anforderungen an diesen Prozess sind höchst komplex. Schule hat die zentrale Aufgabe, jungen Menschen allgemeingültige Erziehungs- und Bildungsziele anzubieten. Dies setzt voraus, dass unser Schulwesen unter staatlicher Aufsicht steht (Art. 7 Abs. 1 GG).

Der explizite staatliche Erziehungsauftrag ist – so das Bundesverfassungsgericht – dem elterlichen Erziehungsrecht gleichgestellt. Er umfasst nicht nur das Weitergeben von Wissen, sondern auch das Heranbilden zu einem selbstverantwortlichen Mitglied der Gesellschaft.

Im Rahmen dieser Aufgabe obliegt es dem öffentlichen Schulsystem jungen Menschen grundlegende Kenntnisse über die Struktur und den Wandel der Berufs- und Arbeitswelt zu vermitteln. Somit werden sie befähigt, am sozialen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, beruflichen, kulturellen und politischen Leben teilzunehmen und ihr Leben eigenständig zu gestalten. Fakten und Begriffe können dabei nur am Anfang stehen. Damit ebendiese etwas Sinnvolles aussagen, sind sie in einen theoretischen und begrifflichen Kontext zu fassen.

Gutachten

Helmut E. Klein unter Mitarbeit von Teresa Schare: Unternehmer und soziale Marktwirtschaft in Lehrplan und Schulbuch. Der Beitrag gesellschaftswissenschaftlicher Schulbücher zur ökonomischen Bildung

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Anhang: Präsenz von Schlüsselbegriffen in Schulbüchern nach Fächern; Literatur: Lehrpläne, Rahmenvorgaben, Richtlinien; Verzeichnis der begutachteten Bücher

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Themen

18. August 2017

Interview mit Ulrich Commerçon „Bildung muss beitragsfrei sein“Arrow

Kein anderes Bundesland konnte sich im IW-Bildungsmonitor 2017 so stark verbessern wie das Saarland. Der iwd hat den saarländischen Minister für Bildung und Kultur, Ulrich Commerçon (SPD), nach den Gründen gefragt. mehr auf iwd.de

17. August 2017

Axel Plünnecke Bildungsmonitor: Sachsen siegt, das Saarland holt aufArrow

Die besten Ergebnisse im IW-Bildungsmonitor 2017 erzielen wie bereits in den Vorjahren Sachsen, Thüringen und Bayern. Insgesamt zeigen sich allerdings gegenüber dem Jahr 2013, als Methodik und Indikatorenauswahl zuletzt aktualisiert wurden, nur noch leichte Verbesserungen innerhalb der Bildungssysteme. Der Bildungsmonitor wird seit 14 Jahren vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt. mehr auf iwd.de