Das IW Köln hat sein Mikrosimulationsmodell aktualisiert und im Rahmen des von der informedia-Stiftung geförderten Forschungsprojekts weiter entwickelt. Ausgangspunkt bilden weiterhin die Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamtes. Da neue Daten verfügbar waren, musste das Modell auf die neue verfügbare Stichprobe des Jahres 2008 angepasst werden. Einkommensrelevante Angaben wurden mithilfe einiger methodischer Kniffe derzeit bis zum Jahr 2009 fortgeschrieben. Darauf aufbauend wird nicht nur die Abgabenlast für alle Haushalte nach dem aktuellen Steuer- und Beitragsrecht berechnet, sondern auch die individuellen Transferansprüche. Weiterhin lassen sich verteilungspolitischen Auswirkungen von Reformvorschlägen nachvollziehen.

Dokumentation

Nicole Horschel: Mikrosimulationsmodell Update EVS 2008

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27. Oktober 2017

Kommentar von Judith Niehues „Etablierte Meinungen werden kaum hinterfragt“Arrow

„Die unteren Einkommensgruppen profitieren kaum von der guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland“ – dieser viel zitierte Befund mag der Mehrheitsmeinung entsprechen und sie mehr und mehr stärken. Doch Plausibilitätschecks hält das alarmierende Szenario kaum stand, mahnt Judith Niehues, Leiterin der Forschungsgruppe Mikrodaten und Methodenentwicklung im IW Köln. mehr auf iwd.de

IW-Trends, 26. Oktober 2017

Judith Niehues Einkommensentwicklung, Ungleichheit und ArmutArrow

Die Ungleichheits- und Armutsdebatte nimmt in der aktuellen medialen Berichterstattung viel Raum ein. Die Datensätze und Plausibilitätstests der Studien, über die berichtet wird, sollten jedoch kritisch hinterfragt werden. mehr

Realeinkommen
Pressemitteilung, 26. Oktober 2017

Judith Niehues Realeinkommen: Auch die unteren Einkommen legen zuArrow

Es ist ein gefundenes Fressen für Schwarzmaler: Die Einkommen der ärmsten 40 Prozent der Deutschen seien seit der Wiedervereinigung real kaum gestiegen. Doch eine neue Studie des IW Köln zeigt, dass dieser Befund wenig robust ist. mehr