Das IW Köln hat sein Mikrosimulationsmodell aktualisiert und im Rahmen des von der informedia-Stiftung geförderten Forschungsprojekts weiter entwickelt. Ausgangspunkt bilden weiterhin die Daten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamtes. Da neue Daten verfügbar waren, musste das Modell auf die neue verfügbare Stichprobe des Jahres 2008 angepasst werden. Einkommensrelevante Angaben wurden mithilfe einiger methodischer Kniffe derzeit bis zum Jahr 2009 fortgeschrieben. Darauf aufbauend wird nicht nur die Abgabenlast für alle Haushalte nach dem aktuellen Steuer- und Beitragsrecht berechnet, sondern auch die individuellen Transferansprüche. Weiterhin lassen sich verteilungspolitischen Auswirkungen von Reformvorschlägen nachvollziehen.

Dokumentation

Nicole Horschel: Mikrosimulationsmodell Update EVS 2008

IconDownload | PDF

IW-Trends, 12. April 2017

Michael Grömling Entwicklung der makroökonomischen Einkommensverteilung in DeutschlandArrow

Zunehmende Ungleichheit wird für Wachstumsprobleme und eine politische Polarisierung in einer Reihe von fortgeschrittenen Volkswirtschaften verantwortlich gemacht. In einer Studie hat das IW Köln nun die funktionelle Einkommensverteilung in Deutschland untersucht. Damit soll die Frage, ob sich im makroökonomischen Produktionsprozess die Einkommensentstehung weg von den Arbeitseinkommen entwickelt hat, empirisch beantwortet werden. mehr

Lohnquote weitgehend stabil
IW-Pressemitteilung, 12. April 2017

Arbeits- und Kapitaleinkommen Lohnquote weitgehend stabilArrow

In der Debatte um ein Auseinanderdriften von Arm und Reich ist in letzter Zeit auch immer wieder eine These aufgekommen: Arbeitseinkommen würden im Vergleich zu Kapitaleinkommen zunehmend an Bedeutung verlieren. Eine Studie des IW Köln kommt zu einem anderen Ergebnis. Der Anteil am Gesamteinkommen, den Arbeitnehmer erwirtschaften, ist in Deutschland weitgehend stabil. mehr

10. April 2017

Lohnquote Die Lohnquote ist stabiler als vermutetArrow

Der Anteil der Arbeitnehmerentgelte am Volkseinkommen ist in den vergangenen Jahren nahezu konstant geblieben. Die Lohnquote liefert also keinen Beleg für eine umfassende Umverteilung von Arbeits- zu Kapitaleinkommen. Ohnehin bildet die Quote die Realität nur unvollständig ab. mehr auf iwd.de