1. Home
  2. Presse
  3. Presseveranstaltungen
  4. Pressekonferenz: IW-Konjunkturprognose 2014/2015
Michael Grömling Presseveranstaltung 29. September 2014 Pressekonferenz: IW-Konjunkturprognose 2014/2015

Die Wachstumsaussichten für die deutsche Wirtschaft haben sich merklich eingetrübt – zum einen aufgrund der Krisen in Osteuropa und im arabischen Raum, zum anderen wegen der schwächeren Gangart der Weltwirtschaft. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat deshalb seine Konjunkturprognosen für das laufende und das kommende Jahr nach unten revidiert.

Download Programm
29. Sep
Michael Grömling Presseveranstaltung 29. September 2014

Pressekonferenz: IW-Konjunkturprognose 2014/2015

Download Programm

Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Die Wachstumsaussichten für die deutsche Wirtschaft haben sich merklich eingetrübt – zum einen aufgrund der Krisen in Osteuropa und im arabischen Raum, zum anderen wegen der schwächeren Gangart der Weltwirtschaft. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat deshalb seine Konjunkturprognosen für das laufende und das kommende Jahr nach unten revidiert.

Laut IW Köln wird die deutsche Wirtschaft 2014 um knapp 1 ½ Prozent und 2015 auch nur um gut 1 ½ Prozent wachsen. Das bedeutet einen Rückgang um jeweils knapp einen ½ Prozentpunkt gegenüber den Erwartungen der IW-Konjunkturforscher vom Frühjahr. Gleichwohl wird die Zahl der Erwerbstätigen weiter zunehmen, und zwar um 300.000 in 2014 und um rund 270.000 in 2015, schätzen die IW-Forscher. Die Arbeitslosen profitieren davon wegen zunehmender Vermittlungsprobleme aber kaum; ihre Zahl wird 2015 bei durchschnittlich 2,9 Millionen verharren.

Problematisch ist die stockende Erholung bei den Ausrüstungsinvestitionen, die 2014 um 3 ¾ Prozent und 2015 nur um knapp 3 Prozent steigen werden. Obwohl die Finanzierungsbedingungen für Investitionen nach wie vor sehr gut sind, zeigen sich die Unternehmen zurückhaltend, weil sich ihre Geschäftserwartungen seit Beginn dieses Jahres spürbar eingetrübt haben.

Die IW-Konjunkturforscher weisen darauf hin, dass das gegenwärtige wirtschaftliche und politische Umfeld wohl keinen anhaltenden und breiten Aufschwung trägt. IW-Direktor Prof. Michael Hüther: „Zum einen fehlen klare investitionsfreundliche Weichenstellungen, zum anderen schwächen globale Verunsicherungen wie die Ukraine-Krise, aber auch die grundsätzliche Neubewertung der Emerging Markets die wirtschaftliche Dynamik.“

Download Programm

IW-Forschungsgruppe Konjunktur: Die deutsche Wirtschaft im Stop-and-go-Modus – IW-Konjunkturprognose Herbst 2014

IW-Trends

Download Programm

Download Programm

IW-Konjunkturprognosen 2014 und 2015 – Der Aufschwungs-Motor stottert

Pressemitteilung

Download Programm

Download Programm

Michael Hüther: Die deutsche Wirtschaft im Stop-and-go-Modus – IW-Konjunkturprognose Herbst 2014

Statement

Download Programm

Mehr zum Thema

Artikel lesen
Determinanten der Personalplanung in Deutschland
Michael Grömling / Stefanie Seele IW-Report Nr. 27 21. Mai 2024

Determinanten der Personalplanung in Deutschland

Der deutsche Arbeitsmarkt ist seit dem Jahr 2005 auf Wachstumskurs. Eine Ausnahme bildet die Corona-Delle zwischen 2020 und 2022. Schon im Jahr 2023 erreichte der deutsche Arbeitsmarkt die neue Rekordmarke von fast 46 Millionen Erwerbstätigen.

IW

Artikel lesen
Hubertus Bardt / Lennart Bolwin / Berthold Busch / Jürgen Matthes Pressemitteilung 19. Mai 2024

Europawahl: Dexit würde 690 Milliarden Euro kosten

Die Alternative für Deutschland (AfD) fordert den Austritt Deutschlands aus der EU. Dieser sogenannte Dexit würde einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge nicht nur Milliarden Euro Wertschöpfung kosten, sondern auch Millionen ...

IW

Mehr zum Thema

Inhaltselement mit der ID 8880