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Michael Hüther und Michael Grömling Quelle: IW Köln

Die deutschen Unternehmen erwarten ein wirtschaftlich schwaches Jahr 2013. Sie legen deshalb ihre Beschäftigungs- und Investitionspläne zunehmend auf Eis. Das ist ein zentrales Ergebnis der Herbstumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), an der rund 2.300 Unternehmen teilnahmen. Danach gehen 28 Prozent der befragten Firmen von künftig schlechteren Geschäften aus; nur noch 24 Prozent rechnen mit einer höheren Produktion.

Die schwächeren Produktions- und Exporterwartungen wirken sich auf die Arbeitsplätze aus. Nur noch 19 Prozent der Firmen im Westen gehen für das kommende Jahr von einer höheren Mitarbeiterzahl aus. Dagegen rechnen 28 Prozent mit einer kleineren Belegschaft. In Ostdeutschland planen jeweils 26 Prozent mit mehr oder mit weniger Personal. Damit haben sich in beiden Regionen die Beschäftigungserwartungen gegenüber dem Frühjahr erheblich verschlechtert. Auch die Investitionspläne der Unternehmen sind betroffen. Besonders markant verläuft die Entwicklung in Westdeutschland. Dort wollen fast 29 Prozent der Firmen ihre Investitionen drosseln; der Vergleichswert aus dem Frühjahr betrug erst 16 Prozent.

Trotz der sich abzeichnenden konjunkturellen Schwäche durch die nachlassende Weltwirtschaft geht das IW nicht davon aus, dass Deutschland in eine Rezession rutscht. Die Wirtschaftsforscher prognostizieren nach wie vor ein Produktionsplus für 2013 von ¾ Prozent. Voraussetzung sei aber, dass die Staatsschuldenkrise in Europa nicht eskaliert.

Pressemitteilung

IW-Konjunkturumfrage: Die Firmen treten auf die Bremse
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Statement

Michael Hüther: Unternehmen gehen auf die Bremse - IW-Konjunkturumfrage Herbst 2012
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Tabellen

Unternehmen gehen auf die Bremse: IW-Konjunkturumfrage Herbst 2012
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Audio

Michael Hüther

1. Vor der Stagnation
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2. Geschäftslage
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3. Produktionserwartungen im Rückwärtsgang
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4. Kein Exportrückgang
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5. Vorsichtige Beschäftigungspläne
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6. Abwartehaltung bei Investitionen
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7. Nachfrage- und Politikschock
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Ansprechpartner

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Realeinkommen
Pressemitteilung, 26. Oktober 2017

Judith Niehues Realeinkommen: Auch die unteren Einkommen legen zuArrow

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