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Oliver Koppel Quelle: IW Köln

Deutschland ist ein Land mit einer traditionellen Stärke in den Ingenieurwissenschaften. Wie stark das „Geschäftsmodell Deutschland“ auf sie angewiesen ist, zeigt eine neue Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in Kooperation mit dem Verein Deutscher Ingenieure erstellt hat. So zeichnen diejenigen fünf Branchen mit den höchsten Ingenieuranteilen an den Erwerbstätigen (darunter die Metall- und Elektro-Branchen Fahrzeugbau, Elektroindustrie und Maschinenbau) für über 60 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Innovationsausgaben und 45 Prozent der Einnahmen Deutschlands aus Außenhandel und Dienstleistungen verantwortlich, obwohl diese fünf Branchen lediglich 12 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland beschäftigen. Diese Branchen kombinieren eine intensive Ingenieurbeschäftigung mit hohen Forschungs- und Innovationsanstrengungen zu großen Innovationserfolgen. Ingenieure sorgen dabei konservativ gerechnet über alle Branchen hinweg für eine Wertschöpfung von über 178 Milliarden Euro.

Studie

Institut der deutschen Wirtschaft Köln / Verein Deutscher Ingenieure: Ingenieure auf einen Blick - Erwerbstätigkeit, Innovation, Wertschöpfung
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Präsentation

Hans-Peter Klös: Ingenieurbeschäftigung als Eckpfeiler des „Geschäftsmodells Deutschland“
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Statement

Hans-Peter Klös: Ingenieurbeschäftigung als Eckpfeiler des „Geschäftsmodells Deutschland“
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Ansprechpartner

IW-Report
IW-Report, 15. September 2017

Christian Friesl / Wido Geis / Martin Hörmann / Patrick Schellenbauer / Fabian Schnell / Clemens Wallner Migration und Arbeitsmärkte in Deutschland, Österreich und der SchweizArrow

Deutschland, Österreich und die Schweiz sind vor dem Hintergrund des demografischen Wandels auf die Zuwanderung von Fachkräften angewiesen, um ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu erhalten. mehr

MINT-Berufe: Es fehlen mehr Arbeitskräfte denn je
IW-Nachricht, 12. September 2017

Sarah Berger MINT-Berufe: Es fehlen mehr Arbeitskräfte denn jeArrow

Die OECD lobt Deutschland in ihrem Bericht „Bildung auf einen Blick“ für die akademische und duale Ausbildung im MINT-Bereich – zu Recht. Dennoch fehlen immer mehr Arbeitskräfte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Um die Lücke zu schließen, muss noch mehr in den Nachwuchs investiert werden. mehr

IW-Kurzbericht, 1. September 2017

Wido Geis Fachkräfte made in OsteuropaArrow

Zuwanderung aus den neuen EU-Mitgliedsländern hat in den letzten Jahren einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Deutschland geleistet. So ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus diesen Ländern zwischen Januar 2010 und Mai 2017 von 254.000 auf 1,14 Millionen gestiegen. Gleichzeitig ist die Arbeitslosenquote von osteuropäischen EU-Bürgern von 15,2 auf 8,3 Prozent gesunken. mehr